Leserzuschrift 2


Sie war wieder am Briefkasten von AGORA: Walli

Frau Walli hat Fragen zu Wahlkampfmanager, Plakaten . . .


Hiiilfe! Liebe Langenargener,

ich, Frau Walli, werde gezwungen weiter so vor mich hin zu meckern.

Eigentlich hoffte ich doch am 8.11.2020 auf einen ruhigen Herbst. Aber was nun aktuell im Städtle und im Internet los ist, da muss ich doch mal bisl nachhaken. Und trifft mich doch heute fast der Schlag, bei der Facebook-Lektüre. Aber dazu später.
Es wird heftig debattiert nach der Wahl, aber hinter vorgehaltener Hand. Der 29.11.2020 ist geplant. Alle müssen nochmal ran. Fast hat man Angst sich zu Ole Münder zu bekennen. Vielleicht kriegt man dann nach dem 29.11.2020 keinen Personalausweis im Rathaus, wenn der Regierende bleibt. Oder es wird der Vorgarten zerstört oder das Carport abgelehnt. . . Nur wenige unabhängige Bürger wagen offen Partei zu ergreifen und hoffen auf eine glückliche Wende, meine Statistik sagt, gefühlt 80 % haben den Würzburger gewählt….Apropos Debatten. . .

Hm, natürlich hat jeder so seine Geschichte aus den vergangen 8 Jahren zu berichten. . . kann aber  meine Quellen nicht nennen!
Bin zwar nicht auf Facebook aber bekomme  trotzdem viel mit. „Oh, schließe doch jemand endlich kurz den Account „Langenargen-Die  Gruppe“ bis zum 29.11.22020!“ und bitte den Account vom Amtsverteidiger auch gleich mit. Fehlt nur noch Twitter à la Trump!

Jesses, ist es wahr, dass auf dem Markt, die „ Weiber Schlacht“ beginnt? Nicht etwa online. Damen keifen andere an. Fast wie im Mittelalter auf dem Markt. . . .und oh je, was höre ich, auch die amtierende „First Lady“ mischt nun auf dem Niveau mit. Also dann müssen wir das „Lady“ dringend streichen. Schade, da war ich wohl leider gerade nicht in der Nähe! Gut, dass letzten Donnerstag der Noli – Verein vor dem CDU Stand platziert war. Strategie oder Zufall? Und dann prallt mir heute ein Facebook- Foto mit der „Königs -Familie“ ins Bild. Herrje, kennt niemand die Diskussion über das Posieren der eigenen Kinder zu Wahlkampfzwecken . . . . erst mussten wir einen Baby-Abschleck Wahlkampf 2012 durchstehen und heute werden Schulkinder, die um Gnade und für die Stimme betteln, öffentlich im Netz ausgestellt. Ach, und die First. . . will jetzt mit den Kindern in die Politik einsteigen. Ich versteh‘ nur Bahnhof. Hier ist wohl jedes Mittel recht. Oder ist es vielleicht doch „schöner Wohnen am See“?  Wo sind denn da die politischen Inhalte.? Wie soll ich denn wählen, wenn Kind und Frau im Rathaus regieren? Ups, nee ich will ja gar nicht regiert werden. Also ich hab da echt mal Fragen zum Kind im Wahlkampf. . . . denkt dran, Michelle Obama hat Ihre Kinder nie ins Netz gesetzt und ablichten lassen. Ich glaube auch der Herr von Würzburg macht grundsätzlich Fotos ohne Baby, ich muss das Netz mal durchforsten.


Und dann noch das ewige Lamentieren zu den finanziellen Unterstützungen der Vereine.  Als wenn der BM die Vereine aus seiner Privatschatulle zahlen würde und die in Würzburg keine Vereine hätten. Ein kluger Mensch weiß natürlich, dass Vereinszuschüsse nur über den Gemeinderat laufen! Egal, wer im Rathaus sitzt.Mannomann!

Und dann kam doch Freitag  mit schwerem Gerät die CDU „Bruderschaft“ und beackerte die Plakate des amtierenden Schultes. Neues Datum ! Hm, ich müsste Herrn Münder mal eine Leiter hinstellen. . . .oder hat jemand eine andere Idee, mit meinem Rädle pack ich das alleine nicht. Bin halt doch für Chancengleichheit. . . . aber in meinem Alter soll man ja nicht auf Leitern steigen. Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. . .oder im Wahlkampf?
Aber jetzt ist Schluss mit lustig. . . Es heißt, der neue Wahlkampfmanager soll ja nun unserem Schultes zu Hilfe eilen: David gegen Goliath. Da steckt das Wort „ Kampf“ drin. Gefällt mir historisch betrachtet so gar nicht ! Da müssen wir uns alle warm anziehen und Kappe auf, wenn dem Wähler nun der Kopf oder das Hirn gewaschen wird. Kann er das nicht alleine mit der CDU „Bruderschaft“? Oder ist die Familie vom Foto nun für den Kampf zuständig? Dat kostet nix, sagt Omma. 

Ja, die Rhetorik muss noch mehr geschliffen werden. Damit auch der letzte Swing-Wähler richtig schaukelt. Walli, du Schandmaul! Wer zahlt das, die CDU- Kasse oder private Parteifreunde und Bürger? Haha- Patt ! Das zum Thema Wahlkampffinanzierung, ich spend‘ da morgen noch mal einen 20iger nach Würzburg.

Siehste, jetzt geht’s also doch ums Sparbüchsle. . . und dann habe ich noch quergelesen und habe mal recherchiert, was in Würzburg so geleistet wird. Also ich denke das ist eine solide Basis, um unser Langenargen zu „ regieren“ aber gell. . . wir wollen keine Monarchie mehr. Nicht vergessen!

Da höre ich Bürger, die sagen, „jetzt hat er das 8 Jahre gemacht, der kennt sich aus…“ Ja, hallo ! Mr. President und Mrs. Kanzlerin haben nur 4 Jahre zur Einarbeitung und müssen sich neu beweisen und sich die Gunst des Volkes erarbeiten! Puh, 8 Jahre, so lange dauert nicht mal eine Durchschnittsehe in Deutschland. 8 Jahre da kriegste viel kaputt aber ja Man(n) will sich ja ändern. Aber Omma, immer sachte! Klar und dann kann man den Kindern keinen Schulwechsel zumuten, sagen manche….Hallo, dann muss Vattern auch mal 8 Jahre seinem Volk ins Auge blicken, sonst ist Schluss mit schöner Wohnen und ab auf die Alb!

Ich mach jetzt mal schnell eine Wahlkampfausbildung und nehm dann auch meine minderjährigen  Enkel dazu mit ins Boot. Spass bei Seite:  Ich  bitte euch, ma ehrlich,  bleibt dran, bleibt aufmerksam, fragt nach Inhalten und hofft, dass das Ergebnis das Volk heilt . . . frei nach Joe Biden.
Ah, fast vergessen, Mensch Leute in Bierkeller, hätt ich nicht gedacht… das Ergebnis hat selbst mich irritiert,  aber Omma sagt: noch ist Polen nicht verloren. Verloren hat er aber wirklich überall.

Meine Güte, heute kann ich gar nicht aufhören. . . hat sich so viel aufgestaut!

Als oberstes Herzensstück des amtierenden  Schultes steht ja nun der Alkoholverkauf am Noliplatz. Na, da kriegen wir da auch so ne schwarze Trinkhalle mit Bedürfnisanstalt hin, geleitet von einem Ratsmitglied! Oh, wer Böses dabei denkt. . . .Oder gibt es für Bierkeller auch mal ein Gemeinschaftshaus?  

Und in Oberdorf herrscht der „Landadel. “ Hm, aber dat is halt so“, sagt Oma.  „Was der Bauer nicht kennt…“. Nee Omma, da hat mandas schmucke Dorfgemeinschaftshaus. Und der SchulCampus hat gepunktet. Ach ja : Thema Schule…i-pads kostenlos, Mann, das Geld dafür läuft doch über das Land! Das ist doch na, wie heißt das Sprichwort mit den fremden Federn? Ach, Ihr wisst  schon . . . Aber das könnte der neue Schultes auch wuppen. Mit Schulgebäuden kennt der sich aus, is ja kein Geheimnis …und Vereine hat Würzburg auch jede Menge. Die brauchen in Langenargen nicht bangen. Immerhin muss der Mann aus  Würzburg Millionen verwalten. . . also da kriegt er das mit der Leiter auch geschafft. Oder Ihr Jungen  klebt ihm schnell das neue Datum drüber. . . falls noch Fragen zu Asyl kommen, da hab‘ ich hier recherchiert. 

Also, so einer wird ja wohl für Langenargen reichen, wenn er sich da stark macht. . . .ist ein Klacks gegen Würzburg . . . ich bleib‘ für Euch dran. Machtet gut!

Eure Walli

Frei nach: „Putzfrau Walli“  „Oma Wally“

ACHTUNG:

AGORA schmückt sich nicht mit fremden Federn! Walli ist nicht Elke Krieg! Ich werde immer wieder angesprochen. Natürlich wird ein solcher Text in Absprache mit dem/der Autor*in redigiert. AGORA ist über das Impressum verantwortlich.Es gibt noch andere im Ort, die der schreibenden Kunst angehören!

Aktualisierung, 16.11.2020, 12.17 Uhr

2 Antworten auf “Leserzuschrift 2”

  1. Liebe Bürgerin, ja ich werd mich korrigieren, natürlich gelten meine Gedanken für m,f,d…..es grüßt Sie Frau Walli (bin nicht Elke Krieg)

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  2. LIebe Putzfrau Walli, liebe Oma Walli,

    ja immer nur meckern. Habt Ihr noch nie was von der Genderdebatte gehört. Stört es Euch nicht, dass auf der Facebookseite von Achim Krafft von der „Bürgermeisterfamilie “ gesprochen wird. (Ganz abgesehen davon, dass es dieses Wort überhaupt nicht gibt). Aber wenn Herr Krafft schon ein neues Wort kreiert, müsste es doch politisch korrekt „Bürgermeisterinnenfamilie“ ( 5:1) heißen.

    Gruß aus Langenargen
    Eure Heizungsprüferinnenfamilie und Vermieterinnenfamilie

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