Direkte Demokratie


Vogel des Jahres

Vogel-Kandidat der Top 10 für die Wahl zum Vogel des Jahres 2021

Stuttgart – Der erste öffentlich gewählte Vogel des Jahres ist das Rotkehlchen. Es hat mit 59.338 Stimmen vor Rauchschwalbe und Kiebitz das Rennen um den Titel gemacht. An der von NABU und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) organisierten Wahl haben seit dem 18. Januar über 326.000 Menschen teilgenommen. In der Vorwahl hatten knapp 130.000 Menschen die zehn Vögel für die Hauptwahl bestimmt.

„Das ist ein tolles Ergebnis und zeigt das enorme Interesse an unserer heimischen Vogelwelt. Daher wollen wir auch in Zukunft den Vogel des Jahres öffentlich wählen. Ein Fachgremium des NABU wird jedes Jahr fünf Kandidaten bestimmen, aus denen der Vogel des Jahres dann öffentlich gewählt wird“, sagt Stefan Bosch, NABU-Fachbeauftragter für Vogelschutz. Die erste Wahl nach dem neuen Modus wird noch dieses Jahr von Oktober bis Mitte November stattfinden. 

„Das Rotkehlchen ist einer der bekanntesten und beliebtesten Vögel Deutschlands“, so Bosch. „Der zarte und doch stimmgewaltige Sympathieträger kann ganzjährig bei uns beobachtet werden. Mit seiner orangeroten Brust und seiner zutraulichen Art ist er besonders leicht zu erkennen und fast überall in Wäldern, Parks und Siedlungen zu Hause. Er hat im Wahlkampf mit dem Slogan ‚Mehr Gartenvielfalt‘ für sich und vogelfreundliche Gärten geworben.“

In Deutschland leben 3,4 bis 4,3 Millionen Brutpaare, der Bestand ist derzeit nicht gefährdet. Das Rotkehlchen trägt den Titel bereits zum zweiten Mal: Schon 1992 war der bekannte Gartenvogel Vogel des Jahres.

Vorläufiges amtliches Endergebnis der Wahl:

1. Rotkehlchen, 59.338 = 17,4%

2. Rauchschwalbe, 52.410 = 15,3%

3. Kiebitz, 43.227 = 12,6%

4. Feldlerche, 40.523 = 11,9%

5. Stadttaube, 31.453 = 9.2%

6. Haussperling, 28.137 = 8,2%

7. Goldregenpfeifer, 23.054 = 6,7%

8. Blaumeise, 22.908 = 6,7%

9. Eisvogel, 22.711 = 6,6%

10. Amsel, 17.988 = 5,3%

  1. Danke, dass die Sympathieträger der Natur Eingang finden bei Agora. Das ist auch Werbung für den Artenschutz im Siedlungsbereich. „Mensch und Natur“ war schon immer der Slogan des NABU.

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