Vorgewarnt: Jetzt erschienen
In der letzten Woche wurde (vgl. hier) noch seitens der Kommunikationsstellen der Klinik vor der Recherche gewarnt. Nun ist sie heute bei spiegel.de hier öffentlich. Sie liegt allerdings hinter einer Bezahlschranke. Zurecht. Gut recherchierte Berichterstattung kostet. Daher fasst AGORA-LA die wichtigsten Passagen zu den Hintergründen des Todes um die Ärztin Elke Küßner zusammen.
So schreibt spiegel.de : „[. . . ] Die Krankenkasse hat Anzeige erstattet. Die Vorwürfe reichen von Abrechnungsbetrug über Körperverletzung und unterlassene Hilfeleistung bis zu fahrlässiger Tötung. Ermittelt wird gegen fünf Ärzte und Ärztinnen, darunter einen Chefarzt. Die AOK hat federführend für die gesetzlichen Krankenkassen Anzeige erstattet, auch wegen möglichen Abrechnungsbetrugs in Höhe von rund einer Million Euro.[. . .]“ Im Verlauf des Beitrages werden die Hintergründe zu den Vorwürfen der Ärztin beleuchtet: Ihre akribische Buchführung zu den Missständen an der Klinik, sie beschrieb Behandlungsfehler, Gefährdungsmeldungen. . . Auch thematisiert die Spiegel-Recherche die Vorgänge in der Kardiologie, die nach Angaben eines ehemaligen Oberarztes in Friedrichshafen durch die profitablen Eingriffe am Herzen zulasten der Notfallpatienten gegangen seien. Schwerstkranke seien abgelehnt und an andere Häuser verwiesen worden. Es sollten Betten frei gehalten werden für Herzpatienten, so gibt spiegel.de die Äußerungen dieses Oberarztes wieder.
Auch Reinhard Stadler, Anästhesist und Ärztlicher Leiter des Hubschrauberstandortes wird erwähnt, der seinen „Namen nennen und sein Gesicht zeigen will für die Kollegin, das sei er ihr schuldig, »um ihren Ruf zu retten« zitiert ihn spiegel.de. Natürlich kommt auch der Anwalt der Ärztin und deren Hinterbliebenen, Kröger, aus Illertissen zu Wort.
Bis hierhin in aller Kürze. Um die gesamt Recherche zu lesen, muss man den Text bei spiegel.de hier kaufen.
Alle Beiträge auf AGORA-LA zu dem Thema finden Sie unter dem Stichwort “ Klinikum“.
Aktualisierung: Wer lieber die Papierform der heutigen Spiegelausgabe nutzen will, kann den Beitrag auch dort lesen. Titel: „Allein gegen alle“
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