Ein allerletztes Mal:

Einwohnerversammlung in der Presse

Angela  Schneider kommentiert im redaktionellen Teil des Montfortboten ( MOBO Nr. 44, 31.10. 2019, S. 6 ) die Einwohnerversammlung unter dem Titel „Transparenz hilft„.Sie schreibt dort u.a.: „Die differenzierte Betrachtung und transparente Darstellung kam bei einigen der Zuhörer inhaltlich offensichtlich nicht an, der Diskurs wurde in Sachen Bäume konfrontativ.

Eben an genau dieser Stelle zeigt sich, dass nachgelieferte Versuche zur Schaffung von Transparenz wenig Wirkung zeigen! Das Kind war mit -samt die Axt schwingender Akteure weit früher in den Brunnen gefallen! Nämlich zu dem Zeitpunkt, als für die Bevölkerung und den Gemeinderat im Angesicht der auch noch vorzeitig erfolgten „Maßnahme“ unter dem Arbeitstitel „Verkehrssicherung“ deren gesamtes Ausmaß sichtbar wurde. Diese unklare Ankündigung hätte durch transparente Kommunikation vorher verhindert werden müssen. Transparenz kann doch nur herrschen, wenn zuvor der Durchblick gewährt wird, wenn offen geredet und vor allem präzise formuliert wird! Das gilt übrigens für viele Themen in LA! Und noch etwas: mittlerweile ist man misstrauisch und vermutet leider allzu oft manches Ränkespiel hinter einer Fassade gespielter Arglosigkeit!

Offenheit und Transparenz könnten aber beispielsweise auch durch die immer wieder angemahnte Veröffentlichung von Leserbriefen im MOBO erreicht werden. Damit entstünde auch eine gesunde Diskussionskultur.

Ebenso trägt der „Einheitsbrei“ der örtlichen Berichterstattung mit immer denselben Berichterstattern in scheinbar unterschiedlichen Gazetten aus demselben Verlagshaus nicht unbedingt zur differenzierten Meinungsbildung bei. 

Damit ist das Thema der Einwohnerversammlung aber nun wirklich genug behandelt worden, das Thema „Transparenz“ wohl leider eher nicht!