Tomorrow

Dokumentarfilm von 2016 im Münzhof

 

Dem Filmzuschauer*in mag vielleicht das Bild von dem Löwen in Erinnerung bleiben, der eine Antilope verzehrt hat, nun satt in der Sonne liegt und völlig entspannt weitere Antilopen vorbeiziehen lässt, weil er eben satt ist. So erzählt es ein Experte in dem Film dem französische Filmemacher Cyril Dion und der Schauspielerin Mélanie Laurent. Kein Löwe würde einen Vorrat von Antilopen anlegen, um sie anschließend einem anderen Löwen zu verkaufen. Das sei pure menschliche Gier, aber genauso funktioniere unser Ressourcen plünderndes Wirtschaftssystem. 

Die Idee zu diesem Dokumentarfilm bekamen die beiden, als sie eine Studie in der Zeitschrift „Nature“ lasen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch der Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagte. So machten sie sich auf den Weg in die Welt, um mit Experten zu sprechen und alternative Projekte zum Thema Ökologie, Ökonomie und Demokratie zu besuchen.

Die Grünen Langenargen, OGL Langenargen und der NABU Langenargen hatten zu diesem Filmabend gestern eingeladen. Nach fast 2 Stunden waren die ca. 65 Zuschauer förmlich von der Intensität des Inhaltes erschlagen, so dass die anschließende Ideensammlung für Langenargen nur noch per Zettel in einen Kasten geworfen werden konnte. AGORA wird diese Ideen dann gerne veröffentlichen. Außerdem können weitere Ideen unter der Mailadresse von Katrin Brugger abgeladen werden. Spontan äußerte eine Zuschauerin den Wunsch, dass im Umfeld der Schule ein Schulgarten angelegt werden solle. Aber vielleicht birgt der Zettelkasten ja noch mehr Ideen . . .

Gut, dass es ein ausführliches Presseheft zu dem Film gibt. So kann jeder nochmals nachlesen. Auch diejenigen, die nicht kommen konnten. Außerdem  hier noch der Link zu dem im Film erwähnten Ort Todmorden in England.

Die Kiste mit Beiträgen von gestern hat sich geöffnet:

Jemand wünscht sich Unterstützung zum „Urban- Gardening“, Hilfe zur verträglichen Umgestaltung von Privatgärten mit mehr Vielfalt , organisierte Treffen zur Verbesserung , Erfahrung und gegenseitiger Hilfe generell. . .

Es wird sich im Januar ein Arbeitskreis der GRÜNEN treffen, um die Projekte zu besprechen, die als erstes angegangen werden sollen. Bitte bei Katrin Brugger melden.

Aktualisierung 25.11.2019, 12.47 Uhr

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