Gemeinschaftlicher Apfelsaft

Ernte in LA-Gräbenen V

Die Mischung macht’s: Die Streuobstwiese in Gräbenen V und die Apfelbäume aus der Nachbarschaft, die zum Teil auf den Grundstücken rund um die alte Streuobstwiese stehen. Der Bauhof hat mit den Nachbarn geschüttelt, ein Auto wurde privat mit der bunten Apfelmischung beladen und schon ging’s los zum Mostbetrieb. Gepresst, kurz erhitzt, abgefüllt in 5-Liter-Kartons und zurück nach LA. Fertig! Wenn der Bauhof schüttelt und keiner kümmert sich um die Ernte, wandern die Äpfel leider in den Müll. Es lohne sich finanziell nicht, hieß es. Schade!

Steuobstwiese Gräbenen V

Wer so viele Blüten hervorbringt. . .
liefert im Herbst viele Äpfel und Saft, wenn die Bienen fleißig waren
Streuobstwiese in Gräbenen V
Sieht nicht so toll aus, ist aber nicht schlimm, nur Schorf

Die Äpfel auf der Wiese am Mooser Weg hängen noch, auch sie gehören der Gemeinde und – sie sind gesund.

Hier schreibt die Bayrische Landesanstalt für Landwirtschaft:

Streuobst ist gesund:

„An apple a day keeps the doctor away“ – Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern – dieser alte Spruch gilt auch heut noch und das insbesondere für Äpfel aus der Streuobstwiese.
Die alten Sorten enthalten viele Stoffe, die in den neueren säurearmen Sorten aus dem Intensivobstbau nicht mehr in so großer Menge vorhanden sind. Besonders der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, die besonders für die Gesundheit einen wichtigen Beitrag leisten, sind in den alten Sorten der Streuobstwiesen mehr vorhanden. Leider spielt der Gehalt dieser Stoffe bei der Neuzüchtung von modernen Sorten keine Rolle.
Der Apfel ist Energiespender, vertreibt die Müdigkeit und Konzentrationsschwäche und ist daher besonders für Kinder wichtig. Ein Apfel vor dem Schlafengehen gegessen, bewirkt einen ruhigen Schlaf, der vor dem Mittagessen, fördert er den Stuhlgang. Die Fruchtsäure des Apfels zerstört die Fäulniserreger des Mundes und verhindert so die Bildung von Zahnstein.
Pflanzenstoffe in Äpfeln reparieren geschädigte Darmzellschichten: Die Zellen schmiegen sich wieder dicht aneinander und die Zellzwischenräume schließen sich. So passieren schädliche Stoffe die Darmwand nicht und gelangen nicht ins Blut. Außerdem hemmen die Apfelinhaltsstoffe Entzündungen und verringern oxidativen Stress. Wie verschiedene Untersuchungen gezeigt haben kann deshalb der regelmäßig Konsum von naturtrübem hochwertigem Apfelsaft auch die Entstehung von Magen- und Darmkrebs verhindern.
„

Dieses Prachtstück ist nur für den Holzwurm essbar

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