Glück im Unglück

Rettung aus dem Mühlbach ( aktualisiert durch den Bericht der Feuerwehr LA)

Das hätte schlimmer ausgehen können! Eine Fahrerin ist  im Bereich des Restaurants „ Bach“ in LA mit ihrem Auto durch den Zaun, der den Mühlbach zum Parkplatz abtrennt, heute gegen 11 Uhr ins Wasser gestürzt, konnte sich jedoch selbst aus dem Fahrzeug  befreien. Näheres wusste die Feuerwehr LA zunächst auch nicht, sie war darüber hinaus auch mit der Bergung des Fahrzeuges beschäftigt. Damit war sie nicht allein gelassen, sondern wurde von der DLRG mit Spezialkräften unterstützt ( vgl. hier). Außerdem half die  Feuerwehr  Friedrichshafen mit schwerem Gerät.

Hilfe aus Friedrichshafen

Als AGORA-LA von treuen Lesern heute angerufen und auf den Unfall hingewiesen wurde, ging es nicht um Sensationsberichterstattung. Vielmehr interessierte die Redaktion, wie vor Ort die Einsatzkräfte an einem schwierigen Unfallort mit verschieden Teams koordiniert gehandelt wurde. Es kann festgestellt werden, dass der Ablauf tatsächlich reibungslos und planmäßig verlief.  Das bestätigte auch der anwesende hauptamtliche Kreisbrandmeister Alexander Amann. Er verwies auch auf die gute Koordination der Rettungsdienste im letzten Jahr anlässlich des Hochwassers im Bodenseekreis, vor allem in Meckenbeuren.

Kreisbrandmeister Alexander Aman
Alle zusammen. . .

Ölsperren der Feuerwehr LA an der Mündung in den See wurden nicht gebraucht!
Glück gehabt: Keine umweltgefährdeten Einleitungen in den See!

Es gut zu wissen, dass diese  Zusammenarbeit  im Ernstfall auch bei größeren Katastrophen im Bodenseekreis funktioniert. Es ist wichtig, dass die Bevölkerung diese Ehrenämter wertschätzt. Sie kann sicher sein, dass im Ernstfall alle zur Stelle sind. Man weiß nie, was kommt, gerade in diesen Zeiten. (vgl. HIER)

Gemeinsam geschafft!

Aktualisierung, 25.8.2025, 19.27 Uhr:

Inzwischen berichtet die Feuerwehr LA hier. Jetzt wird klar, wie die PKW- Führerin den Kanal verlassen hat: [. . . ] Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte hatte sich die Insassin des Fahrzeugs bereits eigenständig befreit. Aufgrund der starken Strömung und des tieferliegenden Kanals konnte sie das Gewässer allerdings erst im Bereich der Mündung in den Bodensee wieder verlassen. [. . . ]“

Ein Wasserschutzengel dürfte mit besonderen Strömungskenntnissen des Mühlkanals dabei gewesen sein! Übriges wurde der Kanal oberhalb an der Argen sofort geschlossen. Es hieß, dass es trotzdem ca. 3 Stunden dauert, bis die Strömung nachlässt.

Gut, dass der Mühlkanal nicht so viel Wasser führte wie 2021!

Alle Fotos: (c) AGORA-LA

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