Künstler und Künstlerinnen reisen aus der Ferne an
Zeigen, wie Kunst entsteht. Die ersten Impressionen am frühen Samstagmorgen



Nach acht Stunden Arbeit für der Kunstschaffenden – der Rundgang für’s Publikum.







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Es war ein langer Rundgang mit sehr vielen kreativen Künstlern und Künstlerinnen. Glücklicherweise konnte man aus einem Fundus an Bewerbungen für das Kavalierhaus-Stipendium schöpfen. Nach der Vorarbeit der Jury und ihrer Entscheidung für Kai Fischer- sie wissen schon: der mit den Kassenzetteln- konnte man sich um diese KünstlerInnen für die Veranstaltung gestern bemühen. Sie waren alle glücklich, dabei gewesen zu sein. Einige erzählten, dass sie sich gleich für’s nächste Stipendium wieder bewerben wollen. Dabei erfuhr man übrigens, dass dieses Stipendium über die Grenzen von LA hinaus in Künstlerkreisen bekannt ist. Es wird immer direkt für zwei Jahre in einer Jurysitzung entschieden.
Ein wichtiges Thema, das auch zu Beginn des Rundgangs von Andrea Dreher zur Sprache kam: Das liebe Geld! Sie lobte die Gemeinde Langenargen dafür, dass sie in Tagen klammer Kassen diese Veranstaltung möglich gemacht hatte. Was man jedoch leider auch von den Teilnehmenden, die von weit her angereist waren, hören musste: Ihre finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde wird von den Kosten für die Anreise und Unterkunft völlig aufgebraucht.

So fragt man sich als Beobachterin: Was geschieht eigentlich mit den am See entstandenen Kunstwerken, wenn sie nach der Aktion in einigen Monaten abgehängt werden? Man könnte sie doch versteigern. . . . oder bekommen die KünstlerInnen sie irgendwann zurück? Wäre es vielleicht eine gute Idee, ihnen den Erlös für Verkauf oder Versteigerung zukommen zulassen? Oder vielleicht gibt es jährlich einen Sonderdruck der EXpo, den die Gemeinde von den Künstlern erwirbt und als Sonderedition verkauft. . . .Und was wurde eigentlich aus den Drucken der ehemaligen Kunstpark-Exponate?
Apropos ehemaliger Kunstpark: Vergessen wir die genannten „toten Maler“ (aktueller Hinweis im Vorraum des Museums: „nicht alle sind schon tot“ . . . ) nicht. Auch sie leben, gehören zu Langenargen, sie sind nicht nur dort immer präsent. Egal wie und in welcher Konstellation mit anderen Künstlern sie hängen! Sie leben in unseren Köpfen und entziehen sich moderner Marketing-Strategien des Kunstmarktes. Gott sei Dank!
Was bleibt? Der Stipendiat ab nächste Woche im Kavalierhaus. . . Kai Fischer.Er überlegt möglicherweise schon, wo er den ersten Einkauf in LA – natürlich nur mit Aushändigung des Kassenzettels macht! Aufgepasst!
Noch ein Hinweis: Die Verlinkung der Künstler auf ihre Homepage ist wichtig, damit sie sichtbar sind. Deshalb hat AGORA-LA durchgehend die TeilnehmerInnen verlinkt.

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