Ein Abend-drei Sitzungen

Sitzungsdisziplin am letzten Montag (aktualisiert)

Zunächst zur AUT-Sitzung. Ein Sitzungspunkt soll herausgegriffen werden, weil er so wichtig für den Ort ist:

Die  Einvernehmensentscheidung TOP 6  des Bürgermeisters( s. Sitzungsvorlagen): 

„2. Baugesuch zur Nutzungsänderung der bestehenden Wohnung im Dachgeschoss in eine Ferienwohnung, Mühlengärten 37, Flurstück 1770/6, B.T.-Nr. 32/2025 Die Antragsteller beabsichtigen eine Wohnung im Dachgeschoss des Gebäudes zu einer Ferienwohnung umzunutzen. Das Bauvorhaben liegt in einem Bebauungsplan, der als „allgemeines Wohngebiet“ ausgewiesen ist. Ferienwohnungen sind in diesem Bebauungsplan nur ausnahmsweise zulässig. Entsprechend der Verfahrensweise bei der Beurteilung der Umnutzung von Wohnungen zu Ferienwohnungen wurde die erforderliche Befreiung für die Zulassung der Ferienwohnung im „allgemeinen Wohngebiet“ nicht erteilt und das Einvernehmen wurde gem. § 30 und § 36 BauGB versagt.“

Damit wurde deutlich gemacht, dass im reinen Wohngebiet tatsächlich keine Ausnahme gemacht werden soll. Nur so sei eine Gleichbehandlung im Ort tatsächlich gewährleistet, hieß es seitens der Verwaltung. Dies wurde vom Gemeinderat zur Kenntnis genommen.

Stiftungsratsitzung

In der Stiftungsratsitzung (Tagesordnung vgl. hier) gab es einen Wechsel: Reinhard Grözinger wurde als neues Mitglied des Stiftungsrates vereidigt, nachdem Frau Edelgard Göpper nach vielen Jahren verabschiedet worden war. ( Stiftungssatzung vgl.hier)

Im Anschluss konnte die Öffentlichkeit die wichtigsten Inhalte des Quartalsberichtes (vgl. hier) erfahren. Ein Punkt: Die Verbesserung der Belegungszahlen. Allerdings sei man immer noch auf Personal in Zeitarbeit, das teurer als das Stammpersonal ist, angewiesen. Der hohe Kostenaufwand beispielsweise für fünf Nächte mit Fremdpersonal belaufe sich auf ca. 4000 bis 5000 Euro, so Kämmerer Kowollik.

In der anschließenden Aussprache war der Wechsel des Caterers ein wichtiges Thema. Erst seit 1. Oktober sei man nach mehreren Testläufen zur Entscheidung für einen größeren Anbieter gekommen. Mit einem Anbieter mit größeren Möglichkeiten seien die Kosten für das Essen günstiger geworden(zuvor ca.7 Euro, jetzt 2,50 Euro pro Essen, aktualisiert). Man warte nun auf Rückmeldungen, danach werde das Angebot erneut geprüft, so die Hospitalleiterin Frau Frey. Einige Stiftungsratsmitglieder betonten die Bedeutung der Mahlzeiten innerhalb des Tagesablaufes der Bewohner und Bewohnerinnen und mahnten eine sorgfältige Begleitung und Evaluierung des neuen Angebotes in dieser Phase an.

Aktualisierung, 15.07 Uhr: Nachdem es aus Leserschaft verwunderte Nachfragen zu den aktuellen Essenspreisen gegeben hat, hat AGORA-LA im Rathaus und bei der Leiterin des Seniorenstifts nochmals nachgefragt:

  1. Es wurde in der Sitzung tatsächlich der aktuelle Betrag von 2,50 Euro genannt.
  2. Zur Zeit der Lieferung durch die Liebenau gab es eine Spanne von 6,50 bis 7,50 Euro ( Sonderkost)
  3. Aktuell liegt die Spanne zwischen 2,50 und 5,50 Euro mit dem neuen Anbieter.

Es kann täglich zwischen zwei Menus gewählt werden, die von allen Bewohnern und Bewohnerinnen beim Hauptgang ohne Unterschied gleich gewählt werden können. Da man erst seit 1.Oktober mit dem neuen Anbieter arbeite, befände man sich noch in der Probephase und es werde noch probiert und nachjustiert, so sagte die Leiterin Frau Frey nach telefonischer Nachfrage.

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