Vorkommnisse beim Fallschirmjägerregiment 26
Zuerst hatte die FAZ am 29.12. 2025 hier berichtet, dann zogen andere Medien hier nach. Verteidigungsminister Boris Pistorius äußert sich schließlich u. a. hier. Ermittlungen gab es bereits früher (vgl. hier). Auch der Verteidigungsausschuss befasste sich bereits im Oktober 2025 mit den Vorkommnissen. HIER.
„In der CDU gibt es Meinungsverschiedenheiten über die Vorfälle bei den Zweibrücker Fallschirmjägern. Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestags sieht auch „systemisches Versagen“. Dagegen verteidigt der hiesige Landtagsabgeordnete den versetzten Kommandeur massiv. [. . . ]“ Das schreibt die Saarbrücker Zeitung hier .
DER SPIEGEL hat hier recherchiert, ntv fasst hier zusammen.
AGORA-LA hatte immer mal wieder, zuletzt im August 2025, über die Fallspringspringer berichtet und einen guten Kontakt zur Pressestelle der Bundeswehr anlässlich des Uferfestes gehabt. Daher hat sie zu den Vorfällen nachgefragt :

Sehr geehrte Damen und Herren ,
die Redaktion AGORA-LA mit Sitz in Langenargen hat regelmäßig über den Besuch des Fallschirmjägerregiments 26 in Langenargen zum Uferfest berichtet. Zuletzt im Sommer 2025 https://agora-la.org/2025/08/01/zu-wasser-und-in-der-luft/#more-61364. Da muss es ja bereits Untersuchungen zu den Vorgängen gegeben haben. Es wurde viel Werbung für die Bundeswehr betrieben (s. Beitrag, Plakat am EDEKA-Supermarkt ). Immerhin soll insgesamt gegen 55 Soldaten ermittelt werden.
Zuerst wurde in der FAZ am 29.12. 2025 über Zweibrücken berichtet. Die Bevölkerung in Langenargen, die die Besuche der Bundeswehr immer positiv begleitet hat, wundert sich und möchte natürlich wissen, in wie weit das Personal, das 2025 im August hier anwesend war, von den Vorwürfen betroffen ist.
Über eine Rückmeldung würde ich die Redaktion freuen, zumal der Pressekontakt zu Ihnen immer sehr gut und informativ war!
Mit freundlichen Grüßen
Elke Krieg

Die folgende Antwort ist gekommen:
Sehr geehrte Frau Krieg,
wir nehmen diese Vorwürfe sehr ernst.
Daher wurden unmittelbar nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe umfangreiche Ermittlungen aufgenommen.
Ich bitte um Verständnis, dass wir grundsätzlich einzelne Sachverhalte weder bestätigen noch dementieren können.
Aus datenschutzrechtlichen Gründen können wir keine Angaben zu einzelnen Personen oder Personenkreisen machen.
Im Auftrag
Marc Scheele
Hauptfeldwebel
FwUffzNw FschJgRgt 26
InfoAFw
FschJgRgt 26
Heer (H)
Ob die Verdopplung (vgl. hier) der Schulbesuche der Bundeswehr in 2025 zu Werbezwecken hilft, wenn diese Vorfälle so zögerlich aufgeklärt werden und zum 1.1.2026 die Musterung zum freiwilligen Wehrdienst Pflicht wurde? Jetzt ist Transparenz gefragt!

Aktualisiert, 8.1.2026, 21.30 Uhr
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