Es fehlen noch einige Berichte und Bilder von der Veranstaltung im Münzhof. HIER geht’s zum Bericht über die Enthüllung des Schlossmodells. Es war Geduld vom Publikum verlangt. Ein langer Nachmittag, aber alle hielten durch.
Reinhard Schick führte durch die Veranstaltung
Ein Dank an die akademische Bildhauerin Silvia Jung-Wiedemayer
Dank an die Stiftungen: Für die Karl und Carola Winter-Stiftung sowie die Bürgerstiftung nahm Erhard Bücheler ( 1.Vorstand) ein Geschenk mit der Abbildung des Schlossmodells entgegen (von links: Karl Boczek, Albrecht Weber, Erhard Bücheler, Reinhard Schick
Architekt Albrecht Weber zählte die Spender aus der Handwerkerschaft auf und bedankte sich bei ihnen für ihre Spenden
Nicht nur eine Untermalung mit Musik, sondern die Musik stand als eigener Programmpunkt im Vordergrund der Veranstaltung: Mozart aus den dem Divertimento 1,2
Die Handwerker saßen oben auf der EmporeIm Foyer ging es weiter:Cornelia Göbel aus Langenargen (Klarinette),
Katharina Felder aus Vorarlberg (Fagott), Jörg Spennemann (Oboe) aus Wasserburg.
. . . natürlich auch dabei: der Geist von König Wilhelm I., der zum Bedauern mancher das ursprüngliche Schloss damals nicht wieder aufbaute, die letzten Steine der Ruine abtrug und zur Strafe jetzt im Schlossmodell ewig umhergeistern muss. Eine Phantasieerzählung! Er mochte doch wohl lieber den orientalisch maurischen Stil.
Aus der Präsentation im Münzhof Transkription: Kritik an dem orientalisch-maurischen Stil gab es bereits in der Vergangenheit Seeblatt Friedrichshafen, 12.09.1864 Nun wird an seiner statt ein niedliches kleines Schlößchen aus ge- brannten Ziegeln gebaut, das an sich allerliebst sein mag, wie ein Bijou, das aber zu den großartigen Umgebungen und ihren Verhältnissen nicht paßt und des historischen Platzes, auf dem es ersteht, und des Gebäudes, das ihm den Platz räumen mußte, nicht würdig ist. Trotz des Thürmchens, das es erhalten soll, wird das hübsche kleine Ding eher dem Landsitz eines reichen Kaufmanns, als dem Ruhesitz eines Königs gleichen, der an dieser Stelle der Nachfolger der alten Herren von mons fortis ist. (Quelle: Geschichte von Langenargen und des Hauses Monfort, 2. Aufl.Pfarrer Hermann Eggart, 1926)
Auch an den Tagen nach der Enthüllung kroch manch interessierter Besucher förmlich in das Modell hinein (Schnappschuss einer Lesereinsendung) . . .
. . . Ertasten des Textes für Menschen mit Sehbeeinträchtigung klappt nun immer
Ein Schloss für alle
In der Realität ist das Schloss leider nicht immer für die Allgemeinheit zugänglich. Auch der Zugang für Rollstuhlfahrer (vgl.hier)ins Innere des Schlosses ist nicht möglich. . .
. . . das Modell jedoch ist für alle zugäng- lich! (Foto vor der Enthüllung)
Info zum Eingangsfoto: Die Abbildung wurde direkt aus der Präsentation von Karl Bozcek entnommen und farblich (KI) bearbeitet. So schön blau ist der See eher selten. . .
Kommentar verfassen