Ein Bürgerstatement


keine Bürgerfragestunde

Alle drei Monate haben die BürgerInnen in LA die Möglichkeit, eine halbe Stunde lang in der Gemeinderatssitzung Fragen zu stellen. So war es am letzten Dienstag: Neues Jahr, neuer Bürgermeister. Eigentlich wären viele Fragen zu erwarten gewesen, weil doch der „Neue“ coronabedingt immer noch unvereidigt und wenig sichtbar sozusagen vor sich hinarbeitet. 

Die Empore im Münzhof schien gut besucht, die Sitzung eröffnet …und es gab einen Fragenden, vielmehr einen Vorleser, der ein Statement verlas. Herr Resch gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass es eine positive Grundstimmung am Ort gäbe. Allerdings mahnte er die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum an, der unter dem TOP Bauleitplanung auf der Tagesordnung stand, an. „Es hilft wenig, wenn Die Offene Grüne Liste(OGL) Photovoltaik auf den Dächern fordert (s. Antrag OGL, Anm. AGORA), aber die Häuser darunter fehlen,“ meinte er. So sei bereits die Bebauung vom Mooser Weg verhindert und so kein neuer Wohnraum geschaffen worden. Auf eine Frage des Vortragenden wartete man leider vergebens.

BM Münder verwies darauf, dass dies ein politisches Statement gewesen sei. Er wolle dem TOP zur Bauleitplanung nicht vorgreifen, aber machte darauf aufmerksam, dass die Kommune über keine eigenen Grundstücke verfüge und zunächst über das Prozedere des Grundstückserwerbs gesprochen werden müsse. 

Er ermunterte das Publikum Fragen zu stellen. Es müsste doch nach drei Monaten jede Menge Fragen geben. Es kamen jedoch keine.

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