Geht doch!


Letzte AUT (Ausschuss für Umwelt und Technik)-Sitzung

Im letzten Montfortboten (MOBO) ist das Protokoll hier unter TOP 4  (s. Seite 4) über das Baugesuch zum Anbau einer Versandhalle an den bestehenden Betrieb, Flst. Nr. 1435/1, Franz- Josef-Krayer-Straße 7, B.T.-Nr. 47/2020
hier: Planänderung zu lesen.

  • „Abweichung vom geforderten Abstand zur Erschließungsanlage durch das Gebäude, ausgenommen hiervon ist die geplante Überdachung, die bis zur Grundstücksgrenze reicht. Diese ist aus der Planung zu streichen, soweit diese nicht den vorgesehenen 5,00m Abstand zum Fahrbahnrand einhalten kann.
  • Befreiung vom Abstand zur bestehenden Intensiv-Obstanlage auf 5,00 m 
  • Befreiung für die Überschreitung der zulässigen GRZ durch die Stellplätze, mit der Maßgabe, dass eine Fassaden- und eine Dachbegrünung in der Planung eingearbeitet und auch ausgeführt werden. 
  • Befreiung von der offenen Bauweise 
  • Befreiung für die kombinierte Regenwasserentsorgung aus Sickermulde und Retentionsbehälter zur verzögerten Abgabe des Regenwassers an den öffentlichen Kanal. 
  • Bei Erfüllung der im Beschluss formulierten Änderungen und Maßgaben gegenüber der bisherigen Planung, kann die Baugenehmigung erteilt werden. „

Franz-Josef-Krayerstr.: Dort wurden bereits auf einer Fläche hinter eines Betriebes Bäume gepflanzt

Man überliest ja leider oft diese Mitteilungen aus den AUT-Sitzungen im MOBO, aber meist sind sie wichtig für die Ortsentwicklung. In diesem Fall auch, weil bei einer Bebauung im Gewerbegebiet in Zukunft auf Fassaden-und Dachbegrünung Wert gelegt wird. Gewerbegebiete müssen nämlich nicht aus hässlichen Gebäuden bestehen, die silbern, kalt glänzend in der Wiese stehen. AGORA-LA konnte leider nicht selbst  in der AUT-Sitzung anwesend sein, hat jedoch  aus den berühmten „gut unterrichteten Kreisen“ vernommen, dass die Diskussion über die Befreiungen in diesem Fall unter Auflagen fraktionsübergreifend sehr fruchtbar gewesen sein muss.

Es ist weitsichtig, dass LA offenbar mit dem neuen grün-schwarzen Koalitionsvertrag im Hinterkopf die grüne Infrastruktur schon jetzt lokal im Blick hat. Damit sollte man endlich auch an anderen Stellen mit der Versiegelung  aufhören. Sie wissen sicher schon, welches Bild jetzt kommt. . . .

Wie in Paris beispielsweise seit Jahren versucht wird, mit grünen Fassaden das Stadtklima zu verbessern, lesen Sie hier und hier. Manch hässliche Fassade in LA würde sich über ein wenig Grün schon freuen! Ebenso die Augen der so begehrten TouristInnen. Blumenschmuck-Wettbewerbe können nur Teil einer Gesamtstrategie für den Ort sein.

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