Aus der Redaktion


AGORA-LA goes glocal

Es ist in diesen Tagen nicht leicht Globales und Lokales miteinander zu verbinden. Manche lokale Nachricht erscheint bedeutungslos angesichts der schrecklichen Kriegsbilder und doch hängt alles mit allem zusammen. Dann, wenn wir bei uns beispielsweise über die Unterbringung der Geflüchteten Gedanken machen. Aber leider auch, wenn wir mit den nicht zu akzeptierenden Obdachlosenunterbringungen in unserem Ort konfrontiert sind. Die seit Jahren bekannten Missstände im Kommunalen trifft dann auf das Globale. 

Trotzdem: Gerade deshalb muss das Lokale des politischen Alltags im Blick bleiben. Beispielsweise die Berichterstattung über die politischen Gremiensitzungen, damit die Öffentlichkeit über das Lokale informiert bleibt. Aber auch über Kulturelles. Eine bevorstehende Ausstellungseröffnung im Museum bei uns lenkt mit anderen Bildern von den Bildern aus dem Elend im Kriegsgebiet ab. Auch das brauchen wir gerade nach zwei Jahren der Pandemie. Übrigens auch die Redaktion.

Das ist der Spagat in diesen Tagen, den AGORA-LA versucht. So ist es das Wesen eines Blogs mit verschiedenen Themenkategorien, dass auf Kriegsthemen mit kaum zu ertragenden Bildern und Informationen Alltagsthemen aus einer anderen Themenkategorie folgen und  umgekehrt. Das ist manchmal schwer zu ertragen. Aber das ist „glocal“.

Liebe Leserinnen und Leser, 

AGORA-LA wächst seit Beginn im Frühjahr 2019 dank Ihrer Klicks, es werden Erweiterungen nötig werden. Es fällt mir schwer, in diesen Tagen ganz anderer Not um Spenden zu bitten, aber es gibt eine Kontoverbindung im Impressum . Eine Spendenquittung kann nicht ausgestellt werden.

AGORA-LA ist wirklich unabhängig, folgt den Regeln des Presserechtes, generiert keine Einnahmen und will werbefrei bleiben. Die vielen Stunden der redaktionellen Arbeit leiste ich allein, bin jedoch immer wieder auf Beiträge von außen angewiesen. Die kommen von Ihnen, liebe LeserInnen und Leser. Dafür danke ich Ihnen. AGORA-LA ist vor drei Jahren als Experiment an den Start gegangen: Als Versuch, lokale Berichterstattung um etwas Neues zu erweitern und Öffentlichkeit der anderen Art und Teilhabe zu schaffen. Der Versuch ist gelungen. AGORAL-LA bekommt immer mehr Zugriffe, auch das redaktionelle Netzwerk überregional wird immer größer. 

Für Ihre Treue danke ich Ihnen

Ihre 

Elke Krieg

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