Ansprache von Nawalnys Frau auf der Münchner Sicherheitskonferenz über ntv, 15.42 Uhr
„Die Witwe des Regimekritikers Alexei Nawalny, Julia Nawalnaja, hat auf der Sicherheitskonferenz die Welt zum Kampf gegen die russische Regierung aufgerufen. „Das Regime soll die Verantwortung übernehmen“, sagt sie zu dem verkündeten Tod ihres Mannes in russischer Haft. Putin und seine Unterstützer dürften nicht straflos davonkommen für das, „was sie unserem Land, meiner Familie und meinem Mann angetan haben“. Der Tag, an dem sie zur Verantwortung gezogen würden, werde bald kommen. „Ich möchte die internationale Gemeinschaft und alle Leute in diesem Saal dazu aufrufen, dass sie sich vereinigen und das Böse bekämpfen“, sagt Julia Nawalnaja. Sie selbst habe aber noch keine eigene Bestätigung des Todes ihres Mannes. „Ich weiß nicht, ob wir den schrecklichen Nachrichten glauben sollen, die wir ausschließlich aus staatlichen russischen Quellen erhalten“, sagt sie in ihrer kurzfristig anberaumten Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz. „Wir können Putin und Putins Regierung nicht glauben“, fügt sie hinzu. „Sie lügen immer.“ Sollte die Nachricht stimmen, müsse sich Putin für den Tod ihres Mannes verantworten, sagt Julia Nawalnaja sichtlich angespannt.“
Nawalnys Mutter wird zitiert: Sie habe ihren Sohn noch am 12.2.2024 noch besucht, er sei „lebendig, gesund und fröhlich“ gewesen.Sie wolle keine Beileidsbekundungen hören.
Auf Medusa (zweisprachige Internetzeitung mit Sitz in Riga, Lettland) aus dem Exil, ist hier zu lesen.
Vielleicht verstehen jetzt einige Menschen mehr, wie wertvoll Meinungsfreiheit ist!
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