Krah sollte Vertreibungspläne wählbar machen
Vor einem Jahr war alles vorbereitet: Fast hätte die AfD „Remigration“ zum makabren Slogan ihres Wahlkampfs mit ihrem EU-Spitzenkandidaten Maximilian Krah gemacht. Eine Rekonstruktion, wie das politische Vorfeld in die AfD wirkte und was dazwischen kam. Hier noch pünktlich vor der Europawahl nachlesbar.
So könnte es werden: Ein Blick in die Zukunft mit KI, die eine Gruppe von Medienschaffenden und Künstlern möglich gemacht haben.
Wie der Rechtsruck der österreichischen Nachbarn vor der Europawahl eingeschätzt wird schreibt die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG in ihrem Newsletter zu Österreich hier. Man rechnet bei der Europawahl dort mit 27 Prozent der Freiheitlichen: „[. . . ] Die FPÖ hat, was sich viele rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien zum Vorbild genommen haben, früh ein eigenes Medienimperium aufgebaut. Sie braucht die sogenannten Mainstream-Medien nicht. Sie mag keine kritischen Fragen, keine Hintergrundberichte, keine Faktenchecks. Was sie mag, ist es, wenn FPÖ-Anhänger oder solche, die es werden sollen, sich im medialen Reich der Weltverschwörer, Ausländerhasser und Demokratieverächter aufgefangen, aufgehoben, verstanden fühlen.[. . . ]“ Und weiter heißt es dort: „[. . . ] Ausländische Korrespondenten werden oft auch nicht zu Parteitagen oder Wahlkampfveranstaltungen zugelassen, um sich ein eigenes Bild zu machen. Selbst Anfragen zur Wahlparty am 9. Juni, wenn die Schlacht geschlagen ist, werden mit dem Verweis auf beengte Platzverhältnisse und die Bevorzugung einheimischer Medien abschlägig beschieden.[. . . ]“

Hier geht es zu den Wahlergebnissen ( Kreis, Kommunal und Europawahl 2019) aus der Vergangenheit
AGORA-LA wünscht allen Wahlberechtigten eine gute Hand beim Wählen morgen!
Beitragseingangsbild oben:(c) CORRECTIV
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