Saison 2024
Der Konzertsaal im Konzertsaal des Schlosses am letzten Freitag war ohne Hindernisse (vgl. hier) erreichbar. Kein Gerüst im Treppenhaus, die Fenster komplett restauriert und der Saal über die Stufen noch immer für manchen nur mit Verschnaufpausen erreichbar. Der kurze Blick von oben auf die Terrasse unten ließ die Zuhörerschaft im Gespräch auf baldige Vollendung hoffen.

Aber darum ging es nicht. Vielmehr erwartete man als Eröffnungskonzert die Goldberg-Variationen von J. S. Bach, die der in Langenargen bestens bekannte ARD-Musikpreisträger Özgür Aydin ohne Pause interpretierte. (s.Biographie)

Peter Vogel führte als Veranstalter nach dem Dank an die Sponsoren der Schlosskonzerte kurz in das Werk von J.S.Bach ein: Ein unter Schlaflosigkeit leidender Graf Hermann_Carl_von_Keyserlingk bestellte die Musik, so schrieb Bachs erster Biograf, Nikolaus Forke, aber so wirklich weiß man es nicht. Angeblich sollte der im Haus des Grafen engagierte „Kammermusicus“ Goldbach, der jedoch zu dem Zeitpunkt erst 14 Jahre alt war, der gräflichen Schalflosigkeit mit dieser an Bach beauftragten Musik begegnen. Auf der Homepage der Berliner Philhamoniker ist Interessantes dazu nachzulesen.
Özgür Aydin hat dem Publikum wunderbare 114 Minuten- so lange dauert nämlich diese herrliche Klaviermusik am Stück- dargebracht. Dafür erhielt er großen Applaus und nach meiner Zählung mindestens drei unsichtbare Vorhänge. Ein großartiger Start in die neue Saison!
Am kommenden Freitag gibt es „Soul at it’s best“ hier mit KARL FRIERSON und PETER VOGEL


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