Schlossmauer im Gemeinderat

Der dritte Bauabschnitt 

Wenn man auf der Terrasse in diesen Tagen auf der erhöhten Bank selbst bei kühleren Temperaturen sitzt, kann man über die Schlossmauer hinweg schauen und hat einen wunderbaren Ausblick.

Nun muss die Restaurierung der Mauer mit dem dritten Bauabschnitt vollendet werden. Die Kosten (vgl. hier)dafür wurden in der letzten Gemeinderatssitzung einstimmig nach den Erläuterungen von Architekt Albrecht Weber genehmigt.

Da offensichtlich der Haushalt knapp wird, wurde zuvor in der Aussprache genauer zu den Kosten nachgefragt. GR Dillmann (FWV) wollte wissen, ob es denn nicht mit dem dritten Bauabschnitt, der ja eigentlich eine Wiederholung nach den ersten Bauabschnitten an der Schlossmauer darstellt, eine Art Rabatt bei der Honorierung geben könnte. Er verwies auf die HOAI,§11, hier, mit der er sich befasst habe. So sei diese Maßnahme doch eigentlich eine Wiederholung an dem selben Bauwerk und könne günstiger abgerechnet werden. Dem widersprach Ortsbaumeister Stark: Es handele sich nicht um einen Neubau, der wie ein Reihenhaus dupliziert werden könne, das Schloss gäbe es nur einmal.

Unterschiedliche Bauabschnitte
Die Lücke vor der Renovierung
Der Fels in der Brandung wurde inzwischen längst geborgen
Der Zahn der Zeit, ein Bild aus der Vergangenheit

Einschätzungen:

Nach den berechtigten Nachfragen zu den Ausgaben für Kultur in der Septembersitzung wundert es schon, dass es nun bei den langen bekannten Entscheidungen zum Schloss Fragen nach Rabatt in diesem Zusammenhang gab. Entschieden wurde die Renovierung des Schlosses und finanziellen Mittel dafür bereits vor einigen Jahren, aber in der Vergangenheit immer wieder verschoben.

Es gibt dieses Schloss tatsächlich nur einmal. Deshalb sollte es in seiner Einmaligkeit, die eine öffentliche Förderung in den verschiedenen Bereichen erfährt, auch einen Zugang für alle geben. Im Moment sind die Toiletten nicht für jeden erreichbar, ebenso wenig das Restaurant an sich. Gerade jetzt zu Beginn der kälteren Jahreszeit führt kein Weg für alle ins Innere. Das ruft leider immer wieder schwierige Situationen hervor, die Menschen mit Einschränkungen und ihre Begleitung in unangenehme Situationen bringen.

Dieses Bild zeigt eine Rampe im Seitenbereich aus der Vergangenheit. Auch sie würde im Moment zu keiner Toilette im Restaurant für Menschen mit Einschränkungen führen.

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