Fertigstellung und Abnahme

Friedhof Langenargen

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Fertigstellung: Erweiterung der Urnenwände
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Vorher:(c) Screenshot aus der Präsentation der Sitzungsunterlagen vom 20.11.2023 hier

Wie kam es zur Erweiterung der Urnenwände in dieser Ausführung?

Um die Entwicklung der Beschlüsse bis hin zur aktuellen Ausführung nachzuvollziehen, folgen einige Textausschnitte aus dem Ratsinformationssystem der Vergangenheit:

Thema der Sitzung vom 23.11.2023 ( s.o.) „[. . . ] Nach internen Abstimmungen wird seitens der Verwaltung die Variante 1 mit einer angedachten Sofortmaßnahme – nur kleine Erweiterung der Urnenwand (Urnendoppelkammern) zum Heckenweg hin – sowie einem Urnengräberfeld vor der bestehenden Urnenwand und einer neuen Urnenwand im südwestlichen Friedhofsbereich favorisiert. Das Gremium ist angehalten, die verschiedenen Varianten abzuwägen und die Ausführungen festzulegen.[. . .]“

Weitere Variante

Im Bericht vom Entwicklungskonzept für den Friedhof Langenargen vierter Bauabschnitt – Erweiterung Urnengräber – Vorstellung der Maßnahme, Festlegung der Ausführungen vom 1.12.2023 ist im Kurzbericht (MOBO, hier(S.6) kann man dazu nachlesen, dass es eine Variante 3 gab:
“ [. . . ] Das Planungsbüro 365° wurde mit der Planung einer weiteren Variante 3, gemäß den Vorgaben aus dem Gremium, und der Erstellung eines Entwurfs mit Kostenberechnung beauftragt. Dies wurde vom Gremium bei einer Enthaltung (GRätin Falch) beschlossen.

Auch in der Presse war diese Variante Thema. Die Schwäbische Zeitung schrieb dazu am 1. Dezember 2023 hier:„[. . . ] Gemeinderat Andreas Vögele (CDU) schlug eine weitere Variante vor. Er regte an, die bestehende Urnenwand über seitlich zur Wand aufgestellte Elemente mit der Möglichkeit einer Doppelbelegung zu erweitern. „So können wir vorne und hinten weitere Urnengräber anlegen. Optisch würde sich diese Alternative gut in die Umgebung und in die Sichtachse einfügen“, meinte der fachkundige Gärtnermeister. [. . . ]“

Variante ohne Bäume

Im Januar 2024 lautete dann der Beschluss: „ Der Gemeinderat nahm den Entwurf für die Umgestaltung des Grabfeldes E mit Kostenberechnung für den Friedhof Langenargen bei einer Enthaltung (GRätin Köhle) zur Kenntnis und erkannte beides an. Mehrheitlich (Ja-Stimmen: Vorsitzender BM Münder, GR Hanser, GR Dillmann, GRätin Padberg, GRätin Falch, GR Krug, GR Wocher, GR Vögele, GR Terwart) wurde beschlossen, dass die vorgesehenen 4 Bäume im nördlichen Areal nicht realisiert werden.
Der Gemeinderat fasste bei einer Enthaltung (GRätin Köhle) einen Baubeschluss für den Bauabschnitt IV – Erweiterung der Urnengräber mit Umgestaltung des Grabfeldes E mit einem Volumen von ca. 400.000 € und beauftragte die Verwaltung einen Ausgleichstockantrag in Höhe von 50.000 € zu stellen. Das Planungsbüro 365° freiraum + umwelt wurde ebenfalls bei einer Enthaltung (GRätin Köhle) beauftragt, die Planung für den Bauabschnitt IV weiterzuentwickeln und die Arbeiten auszuschreiben. Die Vergabe wird dann dem Gremium zur Entscheidung vorgelegt.
Hier.

Dazu schrieb die Schwäbische Zeitung am 3.2.2024 hier. In dem Beitrag ging es u.a. auch um den Verzicht auf Bäume in der finalen Ausgestaltung. Das beauftragte Büro 365° hatte die Pflanzung von Bäumen befürwortet.

Es war demnach also ein Akt demokratischer Entscheidungsfindung, der zu dieser Variante mit „Schließfachbereich ohne Schlüssel“ (Bezeichnung aus der Bevölkerung) für die letzte Ruhe führte. HIER geht’s zur Friedhofssatzung, Historisches zur Urnenbestattung hier.

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