Frosch im Vogelhaus, Geflüchtete ohne Herd


Geht’s eigentlich noch?

Sie meinen vielleicht, die Überschrift passt irgendwie nicht?

Doch. Während  AGORA und ihr privates „Alter ego“ seit  Ende Juni versuchen der nach Übergriffen aus der Nachbarschaft „umgesetzten“ Familie zu helfen, kopiert unser  „Candidus  im Amt“ BM Krafft tatsächlich auf seiner Facebook-Seite nach  Jahren des Schweigens  dort  mit  Hilfe der  Schwäbischen Zeitung eine Idylle mit  Frosch im Vogelhaus und kommentiert noch  dazu : „So etwas Nettes“. Dass er das Monopol  der Schwäbischen  Zeitung  für seinen billigen  Wahlkampf benutzt, ist bekannt und wurde bereits  hier beschrieben. 

Screenshot,28.8.2020,23.02 Uhr

Ob er die Story über die  Hundehaufen im Sommerloch von gestern aus der Schwäbischen  Zeitung auch übernimmt, wird sich zeigen. Immerhin gäbe es die Chance, dass Andy Heinrich  diesen Artikel ohne Tadel liken könnte. Den hat er nämlich nicht geschrieben.

Während darüber diskutiert wird, ob eine Notunterkunft  in seiner Nachbarschaft als  menschenunwürdig  bezeichnet werden darf, beschäftigt sich der „Candidus im Amt“ mit Fröschen in Vogelhäuschen. Da fährt jemand jeden Tag zur Arbeit ins Rathaus an dieser miserablen Unterkunft vorbei und redet nicht einmal mit diesen Menschen! Lässt sie 8 Wochen im Ungewissen über ihre zukünftige Bleibe, ohne Mülltonnen und in hygienischen Verhältnissen, die das Gesundheitsamt auf den Plan ruft.

Man hat keine Scheu, Menschen in solchen Unterkünften wie  hier beschrieben  unterzubringen. Da geht’s dem netten Frosch doch richtig gut. Der kann  Quartier nehmen, wo er will. Der darf das sogar ohne Einweisungsverfügung und kann sich ohne funktionierenden Herd in diesem schmucken Häuschen ernähren!

Ja, Sie haben Recht, ich bin in dieser Sache betroffen. Ich höre jetzt auf. Aber ich bin froh , dass die Familie bei dem Wetter nicht aus Platzmangel auf der Terrasse in der alten Unterkunft frühstücken muss.

P. S: Inzwischen ist wenigstens der Kommentar “ So etwas Nettes“verschwunden. 29.8.2020,8.58 Uhr

Ergänzung : Es ist sehr erfreulich, dass die Bürger*innen in LA Geld für die Farbe in der neuen Unterkunft für die Familie gesammelt haben. Schön, dass LA damit ein Zeichen gesetzt hat. Auch aus der direkten Nachbarschaft kamen wohl Hilfsangebote. Vielen Dank!

30.8.2020, 9.18 Uhr

  1. Die Zeit ist überreif.
    Vielleicht sogar längst darüber.
    Wichtig ist, den richtigen Zeitpunkt des Abschiedes nicht zu versäumen.
    Die vergangenen acht Jahre des „Candidus“ waren nicht schön und wenig erfolgreich. „Er hatte sich Mühe gegeben…“ Wie schön hätte die sonnenverwöhnte Gemeinde am Bodenseestrand weiter erblühen können! Statt dessen eruptierten Avancen, welche an den Sonnenkönig denken lassen könnten. Erinnert man sich noch an dominante oder aggressive Auftritte im Gemeinderat ? Erinnern wir uns an einen Bürger-Meister der Mitbürger diskreditiert und anzeigt? Im Thema kontroverse Menschen hatte er auf seinen „Jogging“runden im Städtle den Gruß nicht beantwortet. War es ein Ego-Trip, die „glorreiche“ Gemeinde-Logoentwicklung? Völligst unnötig! Denken wir an Asphalt- und Pflasterorgien, oder das Wunder der super unbequemen und teuren Parkbänke, der potthässlichen Straßenlampen und deren Vermehrung, die sehr teure Kinderbetreuung für Einheimische (Gäste kostenlos), oder die zahlreichen teuren Gutachten. Es sind Ihre und deine Steuergelder!
    Das Schloss, es gehört den Bürgern, ist seit Monaten immer noch zugesperrt. Ungeheuerlich! Das sei dem nachlässigen Pflege- und Reparatur“management“ geschuldet.. Genauso wie das wiederholte gruslige stinkende Algen“management“, das Einwohner und Touristen an heißen Tagen vom Ufer vertrieben hatte. Aber auch das sanierungsbedürftige Kanalsystem mit seinem verstopften Fluter bei Starkregen. Sie sehen, die Litanei ist ohne Ende und hier nur ein kleiner Auszug. Soll er jetzt bitte schnell, aber in Frieden und Ruhe, gehen, der Candidus. Herr Achim Krafft hatte seine Chance bekommen. Zur Potentialentfaltung ist es hierbei leider nicht gekommen. „Der Drops ist ausgelutscht“.
    Ob es an Überforderung oder „Untauglichkeit“ lag, wer weiß? Schauen wir gerne ohne ihn nach vorn!
    Wie schön wäre es, jemanden ohne Hybris, ohne Nero-Komplex für dieses Amt zu beauftragen. Verwaltung müsse besser kein Schwerpunkt sein, denn dafür gibt es exzellente Mitarbeiter im Hintergrund. Der Dirigent muss nicht jedes Instrument spielen können! Im Rathaus soll endlich wieder Harmonie, Offenheit, Transparenz, Frieden und wahres Miteinander einkehren. Bitte geben Sie Ihre Vorschläge für einen unverbrauchten BM direkt aus der Einwohnerschaft, denn die fähigsten Berater ohne Freunderlwirtschaft sind oft in den eigenen Reihen zu finden. Es ist vollkommen egal, ob Mitgliedschaften in Vereinen vorhanden sind. Langenargen braucht Liebe, Leidenschaft und Anstand für die Aufgaben dieses öffentlichen Amtes. Mit dem Herzen am richtigen Fleck. Keinen Parteigänger. Es braucht jemanden mit einem großen Spektrum. Mit Erfahrung + Können bei Wanderungen außerhalb des Tellerrandes. Keinen Amtsschimmel, sondern lieber ein kariertes Zebra! Nur so können wir den bisherigen rasenden Stillstand und Versäumnisse wieder aufholen. Die Gemeinde braucht einen frischen und unabhängigen Kandidat*in mit Gefühl und Gespür!! Bodenständig. Traditionsbewusst. Zukunftsdenkend. Einen Menschen mit Hirn und Herz. Für konsistentes Denken und gemeinwohlorientiertes Querdenken. Ein Mensch mit Blick für Menschen! Für die wesentlichen Aufgaben im Leben der Menschen und der Gemeinde!
    DIE ZEIT IST REIF !

    PS. Bitte, wie armselig würden wir uns vorkommen, würden wir Wahlkampf mit gebrauchten Artikeln aus der Presse betreiben?! Aber gut, so unterschiedlich ist die Vorstellung von Substanz.

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