Winkekatzen


und grüne Querschläger auf falschen Gleisen

Das war´s. Da koalieren Grün/ Schwarz „Jetzt für morgen“ und stellen sich auf ihren digitalen Parteitagen den Delegierten, um sich von ihnen das Plazet geben zu lassen. Kaum ist die grün-schwarze Tinte trocken, das Personal ist noch nicht verhandelt, kommen Unmutsäußerungen aus den Reihen beider Parteimitgliedschaften auf den jeweiligen Facebook-Seiten. Hier und hier. Bei der CDU regt man sich über Personalentscheidungen mit Retrocharakter auf. Und manche Grüne finden ihren Wahlvorsprung von über 8% gegenüber der CDU nicht mehr wieder. 

Dass die CDU mit ihrer asiatischen Winkekatze das Delegiertenpublikum zuhause anzulocken versucht, scheint irgendwie zu passen. Diese kitschigen Viecher, „die bevorzugt in Eingängen von Läden in Einkaufspassagen, Restaurants, Bordellen und Lotterien aufgestellt werden, sollen mit ihrem unablässigen Winken Kunden anlocken. Auf Marktplätzen und Ausstellungen sollen sie finanzielles wie geschäftliches Glück bringen,“ hier.Passt ja dann doch zu den neusten Erkenntnissen zur Maskenaffäre der CDU, die auch von NZZ in der Schweiz beobachtet wird.

Der Retro-Charakter der CDU-Veranstaltung, der dann auch noch mit einem Präsidiums-Smalltalk zum heutigen Muttertag die Zeit bis zur Auszählung der Abstimmung überbrückte, ist  einfach nur rückwärtsgewandt. Die Rhetorik der Redner Laschet und Merz entsprach dieser Haltung: Auf der einen Seite das Angstszenario von einem möglichen Rot-Rot-Grün-Szenario in Berlin im September zur Bundestagswahl, auf der anderen Seite das Beharren auf den drei Ks: Kinder, Küche, Kirche? „Wir danken allen Müttern in diesen besonderen Zeiten sehr herzlich und wünschen einen schönen Muttertag! Heute ganz besonders einfach nur „DANKE!“

Wenn schon die bestimmt nicht CDU-feindliche FAZ schreibt: „Kein Verlass mehr auf die Mehrheit“! , lässt das aufhorchen. Das Thema Regionalplan Oberschwaben hat offensichtlich auch dort die überregionale Presse erreicht,

Und die GRÜNEN? Die bringen ihren Landesdelegierten-Tag durch ihr Enfant terrible, Boris Palmer, mal erst ins Stocken, geben wichtige Ministerien in die Hände der CDU und glauben mit dem undankbaren Bildungsministerium Umwelterziehung von ganz unten machen zu können. Dort müssen mal erst die Spuren der ehemaligen Bildungsministerin und Spitzenkandidatin der CDU, Susanne Eisenmann, entfernt und die Corona- Lernlücken aufgearbeitet werden. 

Aber dafür bleibt das neugeschaffene Bauministerium in der Hand der CDU. In der Arbeitsgruppe zur Erstellung des Koalitionsvertrages Bauen und Wohnen hatte der Landrat des Bodenseekreises, Lothar Wölfle, mitgearbeitet. Ob dort denn auch die Proteste und Bedenken zum Regionalplan berücksichtigt werden? Und das dann alles auch noch unter Haushaltsvorbehalt?

Wie war das mit dem Zitronenhandel? Klima ist nicht verhandelbar.

Das war eine Meinung von AGORA-LA. Für alle, die möglicherweise nicht zwischen Fakten und Meinung  unterscheiden können.

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