Grün vor Ort


Weide Mooser Weg 

So kann es gehen. Da ist man noch mit den Baumhäusern in RV beschäftigt und mit einem Ohr bei der Übertragung vom neu gewählten Landtag in Stuttgart, da erreicht AGORA die alarmierende Nachricht, dass am Mooser Weg die Weide zur Brutzeit gestutzt wird. Aha, daher der Sägelärm bis an den Schreibtisch, denkt man sich.

Ehe es wieder zu Kommunikationswirrwarr kommt, Kamera geschnappt und hin zu den Kletterern im Baum.

Gar nicht so einfach: Die sitzen nämlich weit oben im Baum mit Ohrschützern auf den Ohren. AGORA fuchtelt mit den Armen, wird wahrgenommen und wir können reden.

So sieht’s jetzt aus

Ja, es sei etwas spät im Jahr, es gäbe zwar Baumhöhlen, die jedoch nicht belegt seien. Sonst hätte man jetzt nicht begonnen. Man dürfe Pflegeschnitte durchführen. Diese seien jetzt nötig, damit der Wind sich nicht im Baum verfängt und ihn dann zum Umstürzen bringt. Mein Einwand: „Hätte man dies nicht früher machen können ?“ Es war vorher zu viel zu tun, hieß aus des Baumes Höhe. AGORA daraufhin: „Vielleicht öfter kontrollieren?“ Etwas von Wirtschaftlichkeit tönte es von oben herab und ging im Sägelärm unter.

Hm, also jetzt muss der Gemeindegärtner, Norbert Herter, Auskunft geben. Das tut er dann auch bereitwillig.

Man hätte früher im Jahr erst die nötigen Fällungen am Ort durchführen müssen, die ja zeitlich eingeschränkt seien, so Herter. Aber die Bruthöhlen seien leer und man habe die Erlaubnis der unteren Naturschutzbehörde zum Pflegeschnitt. Der ist übrigens ganzjährig erlaubt. Außerdem verwies Härter auf eine Höhle am Fuß des Baumes. Die ist zwar für die Standfestigkeit des Baumes noch nicht bedenklich, weil der Baum durch sein weiteres Wachstum die Stelle dort ausgleichen könne, aber genau deshalb sei die Pflege wichtig.

Gerne hätte AGORA noch den NABU befragt. Der war jedoch nicht erreichbar.

So ist es also, alles nicht so einfach. Es sieht jetzt etwas kahl aus, aber im Laufe des Sommers gibt’s wieder Grünes. Es ist ja gut, dass alle aufpassen, besonders auf den Mooser Weg. Wichtig ist, sich in Zukunft über Pflegepläne mit der Bürgerschaft und dem Rathaus auszutauschen. 

So, jetzt wird man sehen, wie es im grün-schwarzen Landtag weitergeht.

HIER und hier

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