„Klimapolitik muss verlässlich sein“


Markus Müller, Präsident der Architekten Kammer BW

Müller wird hier in der aktuellen Ausgabe von KONTEXT aus Stuttgart zitiert. Die Frage von KONTEXT lautete u.a., ob es heute noch Sinn mache, Einfamilienhäuser zu bauen. Die Antwort von Markus Müller:

„ [. . . ] Wir haben heute in Baden-Württemberg etwa zwei Drittel Zweipersonenhaushalte: Das sind nicht die klassischen Haushalte in einem Einfamilienhaus. Auf der anderen Seite liegt, etwa in meiner Heimatgemeinde, der Anteil von Ein- und Zweifamilienhäusern bei ungefähr 80 Prozent. Wir haben gar nicht mehr die Bevölkerungsstruktur, um den Bedarf nach weiteren Einfamilienhäusern zu begründen. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Hochbetagten rasant zu. In zehn Jahren werden wir in Deutschland drei Millionen Pflegebedürftige haben. Dann müssen wir fragen: Wie kann ich die Assistenz, die wir brauchen, überhaupt organisieren? Wir können das nicht komplett über professionelle Systeme abbilden. Wir müssen auch Nachbarschaften organisieren, Wohnformen generieren – und zwar in den Orts- und Stadtkernen, nicht kostspielig und exklusiv im Neubaugebiet. Nicole Razavi hat in dem halben Jahr, das sie jetzt Ministerin ist, einen Satz geprägt, den ich sehr gut finde: Dichte schafft die Voraussetzung für Nähe. [. . . ] .“

Ein weiterer Artikel zum Thema bezahlbares Bauen und Klimaschutz ist lesenswert.Hier.

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