Das Unwort des Jahres 2022

„Klimaterroristen“

Jetzt ist es raus. Die Philipps Universität Marburg wählt jeden Januar das Unwort des Jahres. Mit dem Ausdruck würden Klimaaktivistinnen und – aktivisten mit Terroristen gleichgesetzt und dadurch kriminalisiert und diffamier, heißt es.Hier:

Auf Platz zwei kam der Ausdruck „Sozialtourismus“, der bereits 2013 zum Unwort gekürt worden war. CDU-Chef Friedrich Merz hatte den Begriff im Herbst vergangenen Jahres im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsflüchtlingen benutzt. Die Jury sah in dem Wortgebrauch „eine Diskriminierung derjenigen Menschen, die vor dem Krieg auf der Flucht sind und in Deutschland Schutz suchen“. Zudem verschleiere das Wort ihr prinzipielles Recht darauf. Auf Rang drei folgt der Begriff „defensive Architektur“. Dieser sei laut Jury irreführend und beschönigend. „Defensive Architektur“ bezeichnet eine Bauweise, die verhindert, dass sich Obdachlose oder andere Menschen länger an öffentlichen Orten niederlassen können.

Passend zum Thema Klima einige Ergänzungen von heute hier:

Europa mit dem stärksten Temperaturanstieg

„[. . . .] Während es weltweit das fünftwärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war, erlebte Europa das zweitwärmste. Nur 2020 war noch wärmer. Die erwähnten intensiven Hitzewellen sorgten vor allem in West- und Nordeuropa dafür, dass es auch der heißeste europäische Sommer wurde, der jemals aufgezeichnet wurde.[. . . ]“

Oder hier: Ein grüner Polizeipräsident muss in Lützerath räumen.

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