Grußwort zum Jubiläumsjahr

von Bürgermeister Münder

Ein klerikaler Ort für eine weltliche Veranstaltung. Passt das? Ja, sogar sehr. Es hätte kein besserer Ort für diese Veranstaltung gefunden werden können. 

Die gerade frisch renovierte Kirche St. Martin war wunderbar ausgeleuchtet, sie bot Platz für die große Besucherschar und brachte die Musik auf der Empore mit Orgel, Trompete, Flügelhörner und Corni di Caccia auf den Weg in die Ohren der Besucher und Besucherinnen nach unten.

Es spielte das Trio Toccata mit Werken von u.a. Vivaldi und Händel mit Daniel Bucher, Patrick Brugger, Florian Keller, dem Leiter Musikschule Langenargen.

In seinem Grußwort hob Bürgermeister Münder hervor, dass dieses Jubiläumsjahr die Gelegenheit für jeden einzelnen biete, Erinnerungen zu diesem Ort zu pflegen. Erinnerungen familiärer Art, aber auch Verbindungen, die durch das Zusammenleben und Zusammenwirken aller zur Identifikation mit diesem Ort führen. Letztlich werde ein Zusammenleben in diesem Ort von jedem einzelnen gestaltet. Dieses Jahr solle die Bürgerschaft anregen, sich mit den Wurzeln und der Geschichte des Ortes auseinanderzusetzen. Er verwies dann auf den folgenden Vortrag von Dr. Peter Erhart, Leiter des Stiftsarchivs St. Gallen.

Im weiteren Verlauf seines Vortrages nahm Bürgermeister Münder die Zuhörerschaft mit auf eine Zeitreise in den Alltag des Mittelalters. Er gab Einblick in die mittelalterlichen Kochtöpfe der Menschen damals, sprach von dem kargen Speisezettel jener Zeit, über die eingeschränkten Heizmöglichkeiten, die dürftigen Lichtquellen und schlechten sanitären Anlagen.

Es folgte ein Zeitplan durch das Programm des Jubiläumsjahres. (vgl. hier) Im Anschluss bedankte sich Bürgermeister Münder bei allen Beteiligten für die Unterstützung dieses Programm auf die Beine zu stellen: „Von Langenargenerinnen und Langenargenern für Langenargenerinnen und Langenargenern.“Und natürlich für die Gäste. 

Besonders dankte er :

der Kirchengemeinde Langenargen für die Nutzung der Kirche,

dem ehrenamtlichen Organisationsteam (Lothar Berger, Peter Gumbel, Norbert Steinmann, Susi Rodinger, Harald Thierer, Achim Zodel),

Herrn Andreas Fuchs; außerdem den Mitautoren der Fortschreibung der Kichler-Eggartschen Chronik,

den Vereinen, die einen Beitrag zum Jubiläumsjahr leisten,

den Sponsoren,

dem Gemeinderat für die Unterstützung dieses Festjahres,

den Kolleginnen des Amtes Tourismus Kultur Marketing, insbesondere Frau Geissler und Frau Schneider und ihrem gesamten Team und

allen Bürgerinnen und Bürgern die sich auf vielfältige Art und Weise einbringen.

Er grüßte die Partnergemeinden Noli, Bois-le-Roi und Arbon, die für dieses Festjahr  diese besondere Schirmherrschaft übernommen haben. Der Bürgermeister von Arbon saß übrigens im Publikum.

Bürgermeister Münder schloss mit einer Metapher von IsaacNewton: „Wenn ich weiter geblickt habe, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stehe.“ Es gelte also den „Ausgleich zwischen den Gelehrten der Vergangenheit (i.e.Riesen) und denen der Gegenwart (i.e. Zwergen) zu finden. Nur so können Zwerge die Riesen überragen, damit Fortschritt entstehe.

Da lächelt sogar der Markus-Löwe von der Kirchendecke in St.Martin auf die zahlreichen BesucheInnen hinunter und scheint sich zu wundern. . .

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