Notfallplan Langenargen?

Fragen an die Pressestelle des Rathauses

AGORA-LA hatte zum Stromausfall am letzten Sonntag gefragt.

AGORA-LA:

LA war zwei Stunden ohne Strom, Telefon, Handyempfang: Welche Vorkehrungen trifft die Gemeinde für die Notfallversorgung der Bevölkerung?

Rathaus:

Die Notfallversorgung der Gemeinde richtet sich nach internen Katastrophenschutzeinsatzplänen. Hierbei gelten die Vorkehrungen der kritischen Infrastruktur wie z. B. das Altenpflegeheim „Hospital zum Heiligen Geist“

AGORA-LA:

An wen kann sich die  Bürgerschaft wenden, wenn gar nichts mehr geht? Gibt es einen Ansprechpartner vor Ort im Rathaus? Wäre dort jemand notfalls fußläufig erreichbar? 

Rathaus:

Grundsätzlich gibt es die bekannten allgemeinen Stör- und Notfallnummern, wie z. B. die Rettungsleitstelle. Bei länger andauernden Großschadensereignisse tritt ein Verwaltungs- und Krisenstab innerhalb der Verwaltung zusammen. Hier stehen dann für die Bürger auch Ansprechpartner zur Verfügung.

AGORA-LA:

Welche Verantwortung trägt das Regionalwerk in diesem Zusammenhang, ein Stromversorger, an dem alle  Kommunen im GVV beteiligt sind? 

Rathaus:

Das Regionalwerk Bodensee ist für den ordnungsgemäßen Strombetrieb zuständig. Aus diesem Grund sollte diese Frage an die Verantwortlichen gerichtet werden.

Das hat AGORA-LA inzwischen getan und Antworten vom Regionalwerk hier bekommen.

Ergänzung von AGORA-LA:

AGORA-LA hat die entsprechenden Seiten zu Notlagen auf der Homepage LA aufgerufen:

Beim Aufrufen der Seite unter dem Stichwort “ Notlagen“ kommt aktuell (Abrufheute 8.58 Uhr) dieses Bild:

URL hier

Es gibt dann noch eine Seite unter dem Stichwort “ Vorsorge und Hilfe im Katastrophenfall oder bei Großschadenlagen“. Auch dort erscheint dasselbe Bild wie oben. Hier. Aber diese hätte man in der Situation gar nicht aufrufen können.

Das Problem am letzten Sonntag war, dass leider auch das Telefonieren über die Telefonanbieter per Handy nicht möglich war, es also auch kein Internet über die SIM-Karten gab. Der Hinweis auf einen internen Notfallplan für das Seniorenheim reicht nicht. Dort ist Personal vor Ort, das helfen kann. Am letzten Sonntag hätte man im Falle eines Herzinfarktes oder anderer gesundheitlicher Notfälle niemanden schnell erreichen können. Einige sind mit dem Auto Richtung Friedrichshafen gefahren, um zu telefonieren.

Hier gibt’s Tipps, was man vielleicht doch mal im Notfall im Keller haben sollte.

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