Zwischen Glühwein und Lebkuchen

Die Ortschronik in Langenargen

Das ist die Meinung von Elke Krieg:

Wir sind in Langenargen zwar keine große Kreisstadt wie Überlingen, die in einem Festakt ihre neue Ortschronik in diesem Jahr gefeiert hat, aber zwischen Glühwein, Stockbrot und Kinderkarussel auf dem Weihnachtsmarkt die Chronik anzupreisen (Heute in der Schwäbischen Zeitung), ist unwürdig für unseren Ort.

Man mag über die Raumprobleme jammern. Bei einer ausreichenden Wertschätzung der Arbeit, die die Erstellung einer Ortschronik von allen Beteiligten erfordert, hätte es seitens der Verantwortlichen frühzeitig Möglichkeiten geben können, in einem würdigen Rahmen dem Werk der Chronisten öffentlich gerecht zu werden.Notfalls wäre es vielleicht auch wieder in St. Martin wie zu Beginn des Festjahres möglich gewesen.

Chroniken werden nicht jedes Jahr geschrieben. Das sind möglicherweise Jahrhundertwerke!

Eine Ortschronik präsentiert und bewahrt die Geschichte eines Ortes für kommende Generationen, weil Zukunft Herkunft braucht. Langenargen ist sich seiner Geschichte sehr bewusst. Das zeigt sich immer wieder an dem großen Zulauf der Menschen, die die historischen Vorträge besuchen. Vielleicht wäre es doch möglich, im Rahmen des Bürgerempfanges eine würdigende Öffentlichkeit zu schaffen?

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