Betlehem im Westjordanland ist ein trauriger Ort in diesem Jahr(vgl. hier) Sonst wird er von vielen Christen besucht. Er gilt als der Geburtsort von Jesus. Der Besucherstrom fällt nach dem Massaker der Hamas vom 7. Oktober aus. Wer hätte gedacht, dass die Welt in diesem Jahr einen zweiten Krieg ertragen muss. In einem Gebiet, in dem alle drei großen Religionen ihren Ursprung haben.(vgl. hier: Die Weihnachtsgeschichte im Koran, hier: Maryam)
In der Ukraine ist ebenfalls kein Ende des Krieges in Sicht. Dabei wäre es schön gewesen, wenn man in diesem Jahr, in dem das orthodoxe Weihnachtsfest erstmals bewusst in Distanz zur russisch-othodoxen Kirche auf den 25.12.2023 verlegt wurde, gemeinsame Tage der Hoffnung auf Frieden gehabt hätte. Es scheint ein Zufall, eine Laune der Natur hier im Frieden leben zu dürfen. Manches Problem wie etwa das verunreinigte Wasser oder der kurzfristige Stromausfall vor einigen Wochen bei uns ist angesichts der Zustände in den Krisengebieten nicht nur in Gaza oder der Ukraine kaum der Rede wert.
AGORA-LA wünscht allen Lesern und Leserinnen ein frohes Weihnachtsfest!
Bleiben Sie hoffnungsvoll!

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