Rückmeldung von Bürgermeister Münder

Kommunikation Feuerwehrhaus

Zu der Berichterstattung zum Thema “ Feuerwehrhaus“ präzisiert Bürgermeister Münder in einem Anschreiben an AGORA-LA wie folgt:

Sehr geehrte Frau Krieg,

Ihr Artikel über das Feuerwehrhaus „Schwierige Kommunikation“ veranlasst mich insbesondere durch den Passus: „[. . . ]Transparenz fehlte oft. Auch jetzt wurden viele Gespräche der Mitspielenden im Off geführt. Zuletzt wohl auch. So verwies GR Falch (OGL) noch in der laufenden Sitzung darauf hin, dass Herr Schwager ihr gegenüber eine Bitte geäußert habe: Zukünftig möge jeder, der Fragen habe, doch direkt mit ihm sprechen! [. . .]“ zu einer Rückmeldung.

Die Verwaltung hat sich auf den Weg gemacht das Feuerwehrhaus zu realisieren. Wir haben den Gemeinderat immer wieder über verschiedene Punkte informiert, bzw. anstehende Entscheidungen zur Beschlussfassung eingebracht. Nach meinem Selbstverständnis war und ist es zu keinem Zeitpunkt Mittel der Wahl, das Gremium nicht ausreichend zu informieren oder sich bewusst zurückzuhalten; ich stehe zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen für das Gegenteil, das gilt für alle Themen. Was soll ich mir nun unter Aussage, dass viele Gespräche der Mitspielenden im Off geführt wurden vorstellen?

Im Rahmen dieses Projekts wurde die Feuerwehr selbstverständlich eingebunden, weil sie in der Planung insbesondere die Funktionsfähigkeit des Hauses als Nutzer sicherstellen muss; wir bauen ja für die Kameradinnen und Kameraden. Wir haben verschiedene Projektteams, die sich um verschiedene Fragestellungen kümmern (Elektro-, Wärmeplaner etc.) sowie einen regelmäßigen Jour-Fixe Verwaltung/Feuerwehr, bei dem anstehende Themen angesprochen werden. Dies ist alles nichtöffentlich und das ist ja auch richtig so, denn unsere Aufgabe erstreckt sich darauf, den Gemeinderat über wesentliche Entwicklungen zu informieren (das mache ich u.a. beim Bericht des Vorsitzenden oder unter Verschiedenes) bzw. ihm den Sachverhalt so ausführlich wie möglich zu schildern und Entscheidungsempfehlungen zu formulieren und zur Abstimmung zu bringen. Wer sich darüber hinaus – und das gilt ja für jedes Thema – im Ort über Hintergründe informiert oder Meinungen formuliert bzw. Beiträge bringt, entzieht sich vollständig dem Prozess, für den sich die Verwaltung  verantwortlich zeichnet. Ich habe in der letzten GR-Sitzung eine konkretere Formulierung bei zwei Punkten im Nachgang als Aufgabe meinerseits eingeräumt, aber auch diese wurden in den vergangenen Sitzungen bereits genannt. Damit kann ich keine grundsätzliche schwierige Kommunikation feststellen. Wenn der Gemeinderat Informationsbedarf hat, kann sich jeder direkt an mich oder den zuständigen Amtsleiter wenden und selbstverständlich erhält er auch die entsprechenden Auskünfte; dies ist im übrigen nicht die Aufgabe des beauftragten Architekten, sondern in erster Linie unsere Aufgabe.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen hiermit unsere Position vermitteln.

Mit freundlichen Grüßen

Ole Münder

Bürgermeister

Ergänzendes:

Aus Sicht der Berichterstattung von der Pressebank aus hatte man anhand der Einzelbeiträge im Gemeinderat den Eindruck, dass es seitens der GemeinderätInnen doch zusätzlich zu den Gesprächsformaten der verschiedenen Projektteams individuelle Gespräche gerade in Bezug auf Brandschutz gab. Nichts anderes mit „OFF“ gemeint.

Kommentar verfassen

Bereitgestellt von WordPress.com.

Up ↑

Entdecke mehr von AGORA-LA

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen