Nachfragen zur Gemeinderatssitzung vom Februar 2024

Manchmal dauert es länger

Die Antworten zu den Nachfragen zur Sitzung vom Februar sind nun vom Rathaus gekommen.

Worum ging es? Um die Nachschau auf die 1250-Jahrfeier von Langenargen in der Februar-Sitzung. Das Orga-Team hatte die Gelegenheit bekommen, sehr ausführlich über seine ehrenamtlich geleistete Arbeit zu sprechen ( vgl. Tagesordnung hier). AGORA-LA hatte dazu Fragen, die dankenswerterweise durch die Pressestelle des Rathauses beantwortet  wurden.

Hier kommen die Fragen und Antworten:

AGORA-LA: Wie hoch war der Anteil der Sponsoren, die durch die Gemeinde generiert wurden, an den in der Sitzung dargestellten Aktivitäten und wären diese mit den 50 000Euro Zuschuss der Gemeinde nicht zu stemmen gewesen?

Pressesttelle  Rathaus: Über Sponsoren wurden insgesamt 110.500,00 € generiert. Den Zuschuss, welchen der Gemeinderat für die Feierlichkeiten zugesichert hat, lag bei 50.000,00 €. Auch wenn von der Gemeinde letztendlich nur ein Zuschuss von 36.098,82 € erforderlich war, zeigen die Zahlen, dass zwar im Ergebnis der Zuschuss der Gemeinde nicht ausgereicht hätte, jedoch auch die Formate nicht in diesem Umfang so realisiert worden wären, da sich die Programmplanung auch stets an der Budgetplanung orientiert hatte. Mehr Einnahmen erbrachten damit auch mehr Handlungsspielraum.


AGORA-LA: Warum  wurde das Projekt „ Zitronengässle“, das über die  Grenzen von LA bekannt wurde, nicht erwähnt? Gab es dafür auch eine finanzielle Unterstützung?

Pressestelle Rathaus: Die Voraussetzung für die Abwicklung dieses Projektes war, dass eine Refinanzierung auf Sponsoren- und Spendenbasis zu erfolgen hat. Diese Kosten konnten via Spenden und Sponsoring gedeckt werden. 
Ursprünglich war es ein eigenständiges Projekt, das sich inhaltlich und zeitlich allerdings dann für die Einbindung in die 1250-Jahr-Feier angeboten hat und damit auch unter diesen „Schirm“ genommen wurde. Da es sich um ein Sonderprojekt handelt, das nicht vom Orga-Team betreut wurde, wurde es auch nicht genannt. Genauso wurde die Chronik in der Sitzung nicht erwähnt, aus gleichem Grund.
In der Summe gehören diese Projekte letztlich aber zur 1250-Jahr-Feier dazu. Am Montag ging es jedoch nur um den Bericht des Orga-Teams, so stand es auch in der Vorlage. 

Einordnung:

Damit wären also die letzten Fragen zu den Feierlichkeiten beantwortet. Ob sie zufriedenstellend sind, mag jeder für sich entscheiden. Dass gerade die kleinen „Sonderprojekte“ kulturell hochkarätig waren und eher bescheiden in der Öffentlichkeit nach getaner Arbeit beispielsweise auf der Bühne zum Frühjahrsempfang Erwähnung fanden, verwundert schon.  

Zu den Anfängen des Orga-Teams hier.

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