Der Tag der Befreiung: 8.Mai 1945

Bedingungslose Kapitulation Deutschlands vor 80 Jahren

Generaloberst Jodl unterzeichnet am 7. Mai 1945 in Reims (Frankreich) im Hauptquartier von General Dwight D. Eisenhower, Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte in Europa, die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Sie tritt am 8. Mai 1945 um 23 Uhr in Kraft. Der sowjetische Diktator Josef Stalin drängt auf eine Wiederholung der Zeremonie im sowjetischen Machtbereich. In der Nacht zum 9. Mai unterschreibt Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel, Chef des Oberkommandos der deutschen Wehrmacht, die Kapitulationsurkunde im sowjetischen Hauptquartier in Berlin-Karlshorst. Hier

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Kapitulationsmuseum in Reims (c) AGORA-LA

Wir, die hier Unterzeichneten, handelnd in Vollmacht für und im Namen des Oberkommandos der Deutschen Wehrmacht, erklären hiermit die bedingungslose Kapitulation aller am gegenwaertigen Zeitpunkt unter deutschem Befehl stehenden oder von Deutschland beherrschten Streitkräfte auf dem Lande, auf der See und in der Luft gleichzeitig gegenueber dem Obersten Befehlshaber der Alliierten Expeditions-Streitkräfte und dem Oberkommando der Roten Armee. […]

UNTERZEICHNET ZU BERLIN AM 8. MAI 1945
GEZ. V. FRIEDEBURG GEZ. KEITEL GEZ. STUMPFF FÜR DAS OBERKOMMANDO DER DEUTSCHEN WEHRMACHT

Raum der Kapitulation in Reims (c) AGORA-LA 2023

Kapitulationsurkunde (c)AGORA-LA 2023
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Es gibt eine Sammlung von Fotos des russischen Frontfotografen Waleri Wsewolodowitsch Faminski aus dem Zweiten Weltkrieg nach der Kapitulation in Berlin, die der ukrainische Fotokünstler Arthur Bondar entdeckt und veröffentlicht hat: „Faminskis Fotos zeigen, anders als die meisten Bilder anderer sowjetischer Kriegsfotografen, einen unheroischen und nicht-inszenierten Blick auf die Realität des Krieges.“ Hier

Wie das Kriegende in Baden-Württemberg aussah, ist hier nachlesbar. In Langenargen wurde Weihnachten 1944 die Eisenbahnbrücke über die Argen durch 77 Sprengbomben schwerbeschädigt. Im Rahmen der Luftangriffe auf Friedrichshafen zwischen Juni 1943 und Februar1945 war Langenargen indirekt betroffen: Der Ort musste ca.150 obdachlose  Fliegergeschädinge in entsprechenden  Quartieren unterbringen. (Vgl. Chronik 1250 Jahre Langenargen, 1. Aufl. Langenargen 2023, S.133)

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Kath. Kirchengemeinde legt ein Gelübde ab ( vgl.„Geschichte von Langenargen“, S.290, Quelle, s.u.): „Wenn Langenargen von der Kriegsfurie verschont bleibt, werde die kath. Gemeinde der Hlg. Maria ein Denkmal setzen“ Inschrift: „Maria hat geholfen“

Es waren wohl doch eher die Alliierten, die den Tag der Befreiung der Deutschen von der Nazi-Tytannei nach sechs Jahren Krieg ermöglicht und geholfen haben. Unverständlich sind daher aktuell die Äußerungen des amerikanische Außenministers Rubio, der im Zusammenhang mit der Einstufung der AfD durch den Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch unterstellt, Deutschland lebe mit Blick auf die Migrationspolitik in einer verkappten Tyrannei. Hier. Zu den Gefahren der Tyrannei hat der amerikanische Historiker Timothy Snyder hier in seinem Buch „Über Tyrannei“ geschrieben. Er lebt inzwischen in Kanada.

In der „Geschichte von Langenargen und des Hauses Montfort, herausgegeben 1986 von   Christoph Wocher heißt es zum Kriegsende in Langenargen auf Seite 280: „ Am 30.4. rollen Panzer, „ Made in USA“, der  1. Französichen Armee mit aufgesessener  marokkanischer Infranterie  in den  Ort ein. „ [. . . ] S.283: Die Gemeinde beklagt: 131 Gefallene und 24 Vermißte“ * Angaben der Gemeindeverwaltung ( vgl. auch hier: Langenargens Weg ins Dritte Reich). Aktuelleres finden Sie in der neuen Chronik „1250 Jahre Langenargen“.

Die Bilder von Kriegen, aktuell Ukraine, Gaza ( vgl. hier )sind immer gleich. Das ist frustierend. Trotzdem:Damit die Geschichte sich nicht wiederholt, brauchen wir Geschichtsbewusstsein, Erinnerung und Gedenken. Aber auch Mut, Anfänge neuer Tyrannei , deren den Köpfen beginnt, zu verhindern.

Übertragung der Feierstunde hier heute ab 12.30 Uhr im Bundestag

Aktualisierung, 10.17 Uhr:

Erklärungen zum heutigen Tag:

Fast 50 deutsche Unternehmen geben eine Erklärung zur NS-Mitschuld hier ab.

Gemeinsame Erklärung der beiden großen Kirchen.Hier

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