Es gibt Bezugspunkte zwischen Lindau und Langenargen, was alte Gebäude betrifft: Wenn das Museum Cavazzen am kommenden Wochenende eröffnet, ist das der Restaurator Anton Frei.Er hat auch in Lindau seine Finger wieder im Spiel. Sie wissen schon, der Mann für die Restaurierungen bei uns am Schloss und am Dammhäusle. Und noch jemand, der in LA ein Kunststipendium hatte: Aljoscha. Er hat seine Kunstwerke in den Gewölben der Cavazzen aufhängen dürfen. Die Stiftung Denkmalschutz hat ebenfalls geholfen. Hier
Sie schreibt:
Mit einem Festakt wird heute um 11.00 Uhr im Stadttheater Lindau das Cavazzen Museum wiedereröffnet. Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons eröffnet den Festakt.
Die Schauseite des Bauwerks stellt sogar die gegenüberliegenden Kirchen in den Schatten
Mit einem Festakt am Freitag, den 16. Mai 2025 um 11.00 Uhr im Stadttheater Lindau wird das Cavazzen Museum wiedereröffnet. Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons eröffnet den Festakt. Für die Festansprache ist der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder angekündigt. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, beteiligte sich mit 180.000 Euro an der Sanierung, konkret an der Restaurierung der Farbfassung der Fassadenflächen mit Malereien beim Haus Großer Cavazzen und mit der Instandsetzung der historischen Fenster im Großen und Kleinen Cavazzen. Sie ist bei dem Festakt durch ihren langjährigen Projektverantwortlichen für Bayern, Dr. Peter Schabe, vertreten. Das Haus zum Cavazzen, nach Georg Dehio „eines der schönsten barocken Bürgerhäuser der Bodenseeregion“, gehört zu den über 640 Objekten, die die DSD dank ihrer Förderer, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.
Das „Haus zum Cavazzen“ ist eine zweiflügelige Anlage mit großzügig dimensioniertem Hauptbau und niedrigerem Seitenflügel, für die sich später die Bezeichnungen „Großer“ und „Kleiner“ Cavazzen einbürgerten. Es wurde in den Jahren 1729/1730 für die begüterte Kaufmannsfamilie Seutter am westlichen Marktplatz errichtet, nachdem im Jahr zuvor ein Großteil der Häuser rings um den Marktplatz einem verheerenden Brand zum Opfer gefallen war. Der spätere Besitzer Ludwig Kick stiftete das Haus der Stadt Lindau zum Zweck, ein Heimatmuseum in dem Gebäude einzurichten. Am 19. Juli 1930 wurde die Eröffnung gefeiert.
Zum Objekt:
Der Große Cavazzen ragt als dreistöckiger Mauerwerksbau mit zweigeschossigem Mansarddach und reich dekorierter Fassade an der Westseite des heutigen Marktplatzes auf. Südlich grenzt der unscheinbarere Kleine Cavazzen als zweigeschossiger Gebäuderiegel an. Die Dachkonstruktion ist außergewöhnlich. Das Dach misst mehr als elf Meter in der Höhe und ist nahezu ebenso hoch wie die Mauer der Hauptfassade. Der geschweifte Außenumriss erinnert an einen kieloben lagernden Schiffskörper. In der Kombination von opulenter Fassadenmalerei und mächtigem Walmdach lässt die Schauseite des Cavazzen sogar die gegenüber liegenden Kirchen in ihrer Wirkung zurücktreten. Das Grundrisskonzept des Großen Cavazzen besticht durch
Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bildnachweis: (c) Stefanie Bernhard-Lentz) Hier
Gefeiert wird ab morgen auch: HIER
Aktualisierung: Kolumna berichtet heute (17.5.2025)hier.
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