Tiefgarage
Im aktuellen Amtsblatt MOBO hier ist zu lesen: „ [. . . ] Die weitere Planung orientiert sich an der Wiederherstellung des ursprünglichen Bestandes. In der nächsten Gemeinderatssitzung werden mögliche Pflasterbeläge präsentiert, insbesondere das Langenargener Pflaster und Rasengittersteine. Insgesamt werden 4 Beläge zur Auswahl vorgestellt. Die Zufahrt zur Tiefgarage wird unabhängig davon in Asphalt ausgeführt. Die Pflasterflächen werden durch Randeinfassungen gesichert und es wird kalkfreier Splitt für die Verlegung verwendet werden[. . . ]“ So nüchtern steht es dort. AGORA-LA war in der betreffenden Sitzung nicht anwesend und kann daher nicht eigenständig berichten, über die Vorgeschichte allerdings schon.
Es hatte in der Diskussion über die Oberflächen zuvor diverse Stellungnahmen gegeben. Hier kommt die Stellungnahme der Gemeindeverwaltung LA. Hier die Stellungnahme der Fraktion der OGL, hier die Stellungnahem der CDU. Die angenommene Anzahl der Feuerwehreinsätze wurde später durch die OGL korrigiert (vgl. hier). Die Sitzungsvorlagen zur Juni-Sitzung zum Thema sind hier einsehbar. Das Abstimmungsergebnis von Februar ist hier im MOBO S. 3 nachlesbar: „[. . . ] Bei 4 Gegenstimmen (GR Rautenberg, GRätin Köhle, GRätin Brugger, GRätin Porstner) wurde beschlossen, dass die Beläge Freideck Parkflächen mit Asphalteinbau (Variante 1, Einsparung ca. 20€/m²) ausgeführt
wird.[. . . ]“
Die Flächenversiegelung schreitet immer noch fort( vgl. hier). Asphalt mag auf den ersten Blick günstiger sein. Die vielfältigen Folgen erwiesenermaßen nicht! Eine geteerte Fläche reflektiert zusätzlich die Hitze und bietet bei Starkregen die Gefahr von Überschwemmungen. Die Auflagen durch das Wassergesetz Baden-Württemberg und die Niederschlagswasser- beseitigungsverordnung sind hoch und damit kostenintensiv. Der zunächst vorgeschlagene Plan, dieses Projekt ausgerechnet aus den Mitteln des Resthaushaltes 2024 für die Wasserrutsche im Strandbad zu nutzen, dürfte für manchem Beobachter befremdlich erscheinen.
Die Renovierung der Tiefgarage gehört ebenso wie der Neubau des Feuerwehrhauses und die Renovierung des Schlosses seit vielen Jahren zu den kostenintensiven Projekten der Gemeinde, die lange nicht angepackt wurden. Jetzt müssen diese Projekte geordnet und überlegt zu Ende geführt werden.
Weiterführendes: Hier.
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