Denkmal für Augen und Ohren: WERT-voll!
Die Türen waren in der Pfarrkirche St. Martin zum Denkmaltag 2025 mit Geschichte und Musik in Langenargen weit geöffnet.













Organist M. Beck hat viele Stücke aus unterschiedliche Epochen gespielt, um die verschiedenen Klangvarianten der Orgel zu demonstrieren. Neben der Toccata von J.S. Bach ist ein Stück besonders in Erinnerung geblieben: “ Carillon de Westminster“ von Louis Vierne. Er war Organist in Notre Dame von Paris von 1900 an und starb 1937 beim Orgelspiel am Spieltisch: Er stürzte nach vorne und fiel von der Bank, als sein Fuß das „E“-Pedal der Orgel berührte. Er verlor das Bewusstsein, so dass der einzelne Ton durch die Kirche hallte. Seine Vita mit seinen Schicksalsschlägen ist hier nachzulesen.
Übrigens gibt es durch die Jahrhunderte verschiedene Orgeln mit unterschiedlichen Standards: So kann man auf einer Orgel des Barocks beispielsweise keine Stücke der Romantik spielen. Um Stücke aller Jahrhunderte spielen zu können, gibt es eine sog. „Kompromissorgel“. Sie ist dann aber auch nur ein Kompromiss. . . , so hieße es.

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