Zustände in der Kaserne Zweibrücken
„[. . . ] Die Staatsanwaltschaft ermittelt in Zweibrücken gegen 55 Beschuldigte. 19 Fälle liegen nach Informationen aus Ermittlerkreisen bei der Staatsanwaltschaft, weitere Vorfälle werden intern durch die Bundeswehr untersucht. Bereits neun Soldaten wurden aus dem Dienst entlassen, weitere Entlassungen sind möglich. Die Vorwürfe richten sich gegen Angehörige der Luftlandetruppe. Dabei handelt es sich um eine Einheit, die im Ernstfall besonders schnell eingesetzt wird – oft auch in Auslandseinsätzen.[. . . ]“ HIER berichtet der SWR.
Gestern nun wurde (s.hier) der Aktionsplan Luftlandetruppe in Kraft gesetzt. Heereschef Freuding hatte ihn in Altenstadt vorgestellt. Es soll stärker kontrolliert werden. Die Bundeswehr informiert hier über ihre Führungskultur. Es gibt vier Themenfelder: „[ . . . „] Dienstaufsicht, strukturelle Maßnahmen, Prävention und Resilienz sowie Werdegänge. Mit verstärkter Dienstaufsicht soll der Austausch mit der Luftlandetruppe an allen Standorten der Luftlandebrigade 1 intensiviert werden. Gleichzeitig soll untersucht werden, inwieweit mit einer Strukturanpassung die truppendienstliche Führungsverantwortung der Kommandeure künftig konsolidiert werden kann. [. . . ]“
AGORA-LA hatte hier berichtet. Im Rahmen des Neujahrsempfanges konnte AGORA-LA kurz mit dem Presseoffizier Norbert Längle (vgl. hier) sprechen, natürlich nicht über die Vorgänge. Aber er betonte, wie wichtig ihm seine Anwesenheit in Langenargen gerade an diesem Abend war.

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