11.Juni 2026
„[. . . ] Hitze ist das größte durch die Klimakrise bedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland und sie betrifft uns alle. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Kranke, Kinder und Menschen, die im Freien arbeiten. Extreme Hitzeereignisse mit lang anhaltenden Temperaturen über 40 Grad können künftig auch in Deutschland häufiger auftreten. Deshalb müssen wir uns besser vorbereiten.[. . . ]“
Man mag in diesen Tagen bei den aktuellen Temperaturen die ersten Hitzetage in diesem Jahr schon vergessen haben, aber die nächsten heißen Tage werden kommen. Unter dem Motto „Gemeinsam vorsorgen gegen Extremhitze“ haben sich viele Gruppierungen zusammen geschlossen und hier Forderungen formuliert.
Wir am See außerhalb der großen Städte haben Glück, wir können mal eben in den See springen, wenn er genug Wasser hat. Aber auch ein Schultag für die Schüler -und Lehrerschaft ist im Juli bei Hitze sehr lang. . . Ältere und kranke Menschen haben auch bei uns keine Chance auf Abkühlung. Aus dem Forderungskatalog:
„[ . . . ] Die zunehmende Häufigkeit und Intensität von Hitzeperioden gefährden die Gesundheit der Bevölkerung. Insbesondere Personengruppen mit erhöhtem Risiko, wie ältere Menschen, Menschen mit chronischen Erkrankungen, Menschen mit Behinderungen, Säuglinge, Schwangere und Kinder, sind durch hohe Temperaturen gesundheitlich stark gefährdet. Auch Arbeitsbedingungen und Wohnverhältnisse haben erhebliche Auswirkungen auf die Belastung und Anpassungsfähigkeit. Daher ist Hitzeschutz auch eine Frage der gesundheitlichen Chancengleichheit und sozialen Gerechtigkeit. Zudem hat Hitze tiefgreifende Auswirkungen auf Wohlbefinden und Gesundheit am Arbeitsplatz, auch für Beschäftigte im Gesundheits-, Pflege- und Sozialwesen. Sie kann zu psychischen und physischen Belastungen, einer erhöhten Krankheitslast und Produktivitätsverlusten führen. Insofern stellt Hitze auch ein Risiko für die wirtschaftliche Stabilität dar, verbunden mit hohen, bislang verdeckten Folgekosten. Maßnahmen zum Hitzeschutz und zur Prävention hitzebedingter Erkrankungen und Arbeitsunfälle sind daher auch Investitionen in Produktivität und wirtschaftliche Stabilität. [. . . ]“

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