Ratsinformationssystem (RIS)


Heiß begehrt- immer noch unerreicht TOP 13

Geld  für ein Ratsinformationssystem wurde schon in der ersten Haushaltslesung für 2017 am  6.Dezember 2016 eingestellt. Und zwar von der Fraktion der GRÜNEN! „ Es wurden auf der Ausgabenseite 30.000 € für ein Ratsinformationssystem inklusive Hardware, Software und Lizenzen aufgrund eines Antrags der Fraktion Bündnis90/GRÜNE eingestellt.“

Dass es  jetzt nun  endlich kommt,  ist  allerhöchste  Zeit und  die  Verzögerung für  die  Einführung  ist nicht nachvollziehbar. Nach dem  Zeitplan, der in der  Sitzungsvorlage vorgestellt wurde, wird  das  gesamte  Prozedere noch bis Mitte des  Jahres dauern. Das Argument, eine „große Masse an Gemeinden wollten“ (Sitzungsvorlage) das RIS  gleichzeitig und bei  ITEOS seien Engpässe entstanden zieht nicht. Hätte man das  RIS wirklich  gewollt (seit 2016!), wäre es längst  installiert. Die umliegenden  Gemeinden  haben es doch auch längst. Nur wir hinken hinterher. Hier werden die  Sitzungsvorlagen  ja  sogar noch von einem  Kurier  gebracht! Dass die Umsetzung so lange dauert, liegt nicht allein an der Verwaltung. Einen Gemeinderatsbeschluss dazu hat es erst im Juni 2019 in der Übergangszeit zwischen altem und neuem Gemeinderat gegeben.

Die  ganze  Diskussion, wer wann welche Informationen bekommt, ob man die Sitzungsvorlagen vorher sehen darf oder ob die Presse sie bekommt, erübrigt sich endlich mit einem RIS. Dann sind alle vor der Sitzung auf dem gleichen Wissensstand. Nur so gibt es kein Herrschaftswissen, wir sparen Papier, Zeit am Kopierer . . . und den herrschaftlichen Kurier.

Aus der Sitzungsvorlage zu TOP 13 Zeitplan RIS

Damit ist die Berichterstattung über die Mammut-Sitzung beendet und man kann sich wieder anderen Themen widmen. Schauen wir mal!