Bildungsteilhabe


Nicht für alle

Der Beitrag unter die Überschrift „Homeschooling in den Seegemeinden läuft“ in der heutigen Ausgabe der Schwäbischen Zeitung bildet nur einen Teil der Wahrheit ab.

Es läuft nur dort gut, wo Eltern helfen können. Es fallen die Kinder durch das Raster, die aufgrund von schwierigen häuslichen Verhältnissen die Hilfe nicht haben. Dazu gehören viele Kinder im Asylbereich, die besonders durch Sprachprobleme der Eltern nicht unterstützt werden können. Aber auch ein Teil der Förderkinder trifft der Schul-Lockdown besonders hart. Manche Hilfe wird erst angeleiert, wenn Ehrenamtliche sich kümmern. 

Es liegt auch am Mangel an Sozialarbeitern, deren Stellen sich manche Schulen teilen müssen. Corona im schulischen Bereich zeigt, dass Kinder mit einem guten häuslichen Unterstützungshintergrund im Vorteil sind. Ebenso liegt es am unzureichenden Internetzugang in mancher Asylunterkunft. Das war schon ohne Corona so.

AGORA hat übrigens an den kommissarischen Verbandsvorsitzenden des Gemeindeverwaltungsverbandes Eriskirch-Kressbronn-Langenargen, Bürgermeister Daniel Enzensperger (GVV E-K-L), eine Presseanfrage gestellt, wie bedürftige Familien besonders im Asylbereich unterstützt werden, einen Antrag beim Jobcenter für ein Laptop zu stellen. Das ist ja in Berlin beschlossen worden. Die Antwort steht noch aus.

Im Zusammenhang mit dieser Anfrage erfuhr AGORA übrigens, dass BM Enzensperger der kommissarische Verbandsvorsitzende des GVV E-K-L ist. Dieses Amt hatte zuvor Achim Krafft inne.

Dann weiß man das jetzt auch. Oder wussten Sie es schon?

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