Hinter dem neuen eisernen Vorhang


Narrative

Man fragt sich seit gestern: Gibt es noch die Opposition in Russland, gibt es Proteste, welche Medien können noch frei berichten? Wem kann man vertrauen?

Man muss ein wenig durch die verborgenen Medienplattformen im Netz surfen. So gibt es beispielsweise noch ein Medienprojekt: NEXTA (übersetzt „Jemand“ ) mit Sitz in Warschau, das sich in der Vergangenheit schon gegen das autoritär-diktatorische Regime von Lukaschenko positioniert hatte. Hier. Allerdings heißt es in dem Wiki-Eintrag : „Neutralität der Berichterstattung wird nicht beansprucht. Nexta sieht sich selbst jedoch nicht als rein journalistisches Medium. Dafür übernimmt es eine wichtige Funktion bei der Koordination der Proteste: Dort werden Zeiten, Mottos und Marschrouten für die großen Demonstrationen angesagt, Handlungsempfehlungen gegeben, Aktionspläne veröffentlicht, zu Streik aufgerufen,[3] ebenso werden zahlreiche dezentrale Initiativen unterstützt. Als eines seiner legitimen Kampfmittel betrachtet der bewusst gewaltfreie belarussische Protest die Dokumentation der vom Regime begangenen Gewaltverbrechen für die spätere juristische Aufarbeitung, speziell das Sammeln der Namen und Personendaten der Ausführenden der Staatsgewalt, die auf der Straße grundsätzlich mit bis auf Augenschlitze verhüllten Gesichtern operieren. Auch bei diesem Prozess der Deanonymisierung ist Nexta federführend.[8]

People marching through central Moscow this evening chanting “No to War!”

Originally tweeted by Matthew Luxmoore (@mjluxmoore) on 24. Februar 2022.( Reporter beim WallStreetJournal in Moskau, Anm.AGORA-LA)

Auch The Guardian aus U.K. berichtet hier über Proteste in Moskau. In Deutschland hat sich inzwischen der Hashtag #Standwithukrain etabliert.

Ein blau-gelbes Rathaus in LA wird es wohl kaum geben, gebremstes Fasnet-Treiben ist durch Omikron sowieso angebracht. Es muss wohl jeder für sich entscheiden, ob er angesichts der Ereignisse in der Ukraine Fasnet-Lieder singen kann oder ob ihm der Gesang eher im Halse stecken bleibt.

Offensichtlich hat die Oberbürgermeisterin Henriette Reker in Köln keine Lust zu feiern! Hier

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