Die Arbeitnehmervertretung am MCB

Rüge 

„Nun hat sich die Arbeitnehmervertretung zu Wort gemeldet. Deutlich rügt sie den Umgang mit der verstorbenen Oberärztin“, schreibt der SÜDKURIER heute hier.

Bevor der Aufsichtsrat zu einer außerordentlichen Sitzung am Mittwoch zusammenkommt, zitiert Benjamin Schmidt vom SÜDKURIER aus einem internen Schreiben des Betriebsrates: „Die Arbeitnehmervertreter seien erschüttert gewesen, als die Frau ,„vor einiger Zeit ihre Probleme und Erlebtes schilderte“‘. Man sei mit ihr im ständigen Austausch gewesen, auch wegen ihrer enormen psychischen Belastung. Die Maßnahme des Arbeitgebers, sie in die Zentrale Notaufnahme zu versetzen, habe die Ärztin abgelehnt. Der Betriebsrat habe dem ebenfalls nicht zugestimmt, so schreibt der SÜDKURIER.

Zu der fristlos ausgesprochenen Kündigung heißt es beim SÜDKURIER:

,„Am 30.11.2023 erhielt der Betriebsrat dann einen Antrag auf fristlose Kündigung. Wir waren fassungslos, da wir immer noch auf eine bessere Lösung gehofft hatten.“‘ Am Folgetag wäre geplant gewesen, mit der Frau das weitere Vorgehen in Bezug auf die ihr ebenfalls zugestellte Kündigung persönlich zu besprechen. Dazu sei es nicht mehr gekommen, weil die Ärztin am 1. Dezember verstarb. Sie habe,„dem Druck, der gegen sie aufgebaut wurde, nicht mehr standgehalten“‘.[. . . ]

Auch gebe es wohl ,„berechtigte Zweifel“‘ an dem Gutachten, das das MCB in Auftrag gegeben habe. Am Schluss zitiert der SÜDKURIER den Appell des Betriebsrates: „Wir forderten gegenüber dem Arbeitgeber eine schnelle Aufarbeitung dieser Vorwürfe. Leider fand diese Aufarbeitung nicht so statt, wie wir es uns gewünscht hätten.“

Die Schwäbische Zeitung schreibt aktuell hier über das interne Schreiben des Betriebsrates, in dem vom Druck des MCB auf die Ärztin gesprochen wird. Weiter schreibt die Schwäbische Zeitung  hier zur gestrigen Gemeinderatssitzung unter der Überschrift „Nach dem Tod einer Oberärztin herrscht wahnsinnige Unruhe“ am MCB.

Auch OB Andreas Brand ( er ist Aufsichtsratsvorsitzender )äußerte sich zu den jüngsten Entwicklungen im Gemeinderat. Er sei zutiefst überzeugt, dass die Qualität der medizinsichen Versorgung nicht unter den jüngsten Vorgängen leide, so die Schwäbische Zeitung.

Ergänzung :Hierüber die Übernahme des Managements des MCB durch die SANA-Gruppe im letzten September

Aktualisierung:

Hier berichtet heute der SWR, 13.12.2023, 16.42 Uhr

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