Klinikum Friedrichshafen im SÜDKURIER
Das Interview wurde unter Wahrung der Anonymität im SÜDKRIER hier mit einer Mitarbeiterin in der Pflege geführt. Die Anonymisierung war die Bedingung für das Interview, schreibt der SÜDKURIER.
Die Mitarbeiterin kritisiert, dass mit ihr und ihren KollegInnen noch niemand gesprochen habe. „Vor den Feiertagen wäre genug Zeit für eine Mitarbeiterversammlung oder ein ähnliches Format gewesen. Doch es ist gar nichts passiert,“ so das Zitat der Mitarbeiterin. Auch sprüre sie eine Verunsicherung bei den Patienten, die sich besonders an das Pflegepersonal wenden, um zu erfahren, ob sie in sicheren Händen sind.
Verunsicherung herrsche zudem über das Verhalten der Chefärzte, die zunächst die Freistellung der Geschäftsleitung gefordert hatten, dann jedoch einen Rückzieher machten. (vgl.hier.) Das sorge für Misstrauen. Ebenso frage sie sich, wie man einer Kanzlei vertrauen soll, die von der Geschäftsführung ausgesucht wurde, sie selbst Teil des Problems sei.
Ergänzendes:
Im Interview mit dem SÜDKURIER hier vom 24.12.2023 heißt es von OB Andreas Brand und Vorsitzenden des Aufsichtsrates „ [. . . ] Zudem hat der Aufsichtsrat eine renommierte Strafrechts- und Compliance-Kanzlei mit der Aufarbeitung der tatsächlichen Abläufe beauftragt. [. . . ]“
Danach ist der Aufsichtsrat der Auftraggeber, nicht die Geschäftsführung.
Weitere Beiträgen zum Thema hier in der Schwäbische Zeitung und im SÜDKURIER hier: Es gab eine Mahnwache vor dem Klinikum an Neujahr.
Hinweis: Alle Beiträge zum Thema finden Sie auf AGORA-LA unter dem Stichwort „Klinikum“

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