Pflegeheim
Das Hauptthema im Stiftungssrat am letzten Montag war das Pflegeheim (vgl. hier). Zunächst jedoch wurde das Gremium nach der Kommunalwahl vereidigt. (Satzung: hier).

Aus der Satzung:
Stiftungsorgane sind der Stiftungsrat und der Vorsitzende des Stiftungsrates. Er setzt sich zusammen aus:
a) dem Gemeinderat
b) 2 Vertretern der katholischen Kirchengemeinde Langenargen c) 2 Vertretern der evangelischen Kirchengemeinde Langenargen (vgl. hier)
Deshalb wurde das Thema Pflegeheim an dem Abend zweimal verhandelt, im Stiftungsrat und im Anschluss erneut im Gemeinderat in der Kurzversion. Dass der Betrieb des Pflegeheims für die Gemeinde Langenargen kostspielig ist, weiß man seit langem (vgl. hier). So weist das Altenpflegeheim einen Jahresverlust in Höhe von -988.300 € aus.
Der Wirtschaftsplan für 2024 ist hier und für 2025 hier nachlesbar. Kämmerer Kowollik stellte einige wichtige Punkte zum Hintergrund der Zahlen dar: Auslastungszahlen, Personalmangel, Mehrkosten durch Zeitarbeitsverträge, Bettenleerstand etc.
Inzwischen ist man jedoch mit der Planung für das neue Pflegeheim einige wesentliche Schritte weiter. Es haben sich Varianten ergeben, die Rechtsanwalt Söchtig (vgl. hier, Zusammenfassung der Gespräche ab S.14) in der Sitzung beschrieben hat.
Neu ist, dass sich zusätzlich ein privater Anbieter eines Grundstücks ( Gärtnerei Deinböck) erst kürzlich ins Spiel gebracht hat, der dort ein Pflegeheim bauen will (vgl. hier ab S.18).
In der anschließenden Gemeinderatssitzung wurde deshalb der Text der ursprünglichen Beschlussvorlage geändert: „ Der Bericht über die Ergebnisse der Gespräche mit Interessenten für Investition und Betrieb eines Pflegeheims zur Kenntnis genommen. Der Gemeinderat nahm das Projekt, das eine Entwicklung eines Pflegeheims auf einem privaten Grundstück zum Ziel hat, zur Kenntnis und beauftragte die Verwaltung für beide Varianten weitere Informationen zusammenzustellen und in einer der nächsten Sitzungen vorzustellen.“ ( Hervorhebung AGORA-LA)
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