Die FAMS auf der Bühne

Theaterpädagogisches Projekt FLUKS

Im Rahmen des theaterpädagogischen Projekts FLUKS hatten alle Klassen der FAMS die Gelegenheit, Theater hautnah zu erleben – und das mit großer Begeisterung. In verschiedenen Gruppen tauchten die Kinder über mehrere Tage hinweg in die Welt des diesjährigen Familienstücks „Das Sams – Eine Woche voller Samstage“ ein. Beteiligt war die gesamte Schule.

Dabei ging es nicht darum, das Stück nachzuspielen, sondern es als kreative Anregung zu nutzen. Die Schülerinnen und Schüler konnten in kleine Rollen schlüpfen, neue Ausdrucksformen entdecken und miteinander auf ungewohnte Weise in Kontakt treten. Einige Kinder waren bereits echte „Sams-ExpertInnen“, andere begegneten der Figur zum ersten Mal – doch alle konnten sich frei entfalten und ihre Ideen auf der Bühne erproben.

In den Workshops wurde Theater spielerisch erfahrbar gemacht: Emotionen wurden nicht nur mit Worten, sondern auch mit Gestik und Mimik dargestellt – ganz ohne Leistungsdruck. So entstanden viele lebendige Szenen, wie zum Beispiel ein improvisierter Bühnenkampf: Auf die Frage, was sie gerne zeigen würden, antworteten einige Jungen spontan: „Einen Kampf!“ Das Ergebnis war ein fantasievolles „Schattenboxen“, begleitet von einem „Hatschi!“ als Startsignal. Alles ohne Berührungen – aber voller Energie und Spaß.

Auch die Technik spielte eine Rolle: Wenn Licht gebraucht wurde, rief jemand einfach „Licht!“. Der Strom kam dabei aus den Köpfen der Kinder – sichtbar war es nicht, aber spürbar allemal. Und natürlich musste am Ende auch wieder „ausgeschaltet“ werden.

Ein zentrales Thema im „Sams“ ist das Wünschen – auch dieses wurde aufgegriffen. In Kleingruppen durften die Kinder eigene Wünsche aufschreiben und thematisch in ihre Spielszenen einbauen.

In der abschließenden Reflexion waren sich alle einig: Diese Tage voller gemeinsamer Spielfreude und Kreativität waren ein echter Gewinn für die gesamte Schule. Auch die Vertreterin des Fördervereins der FAMS zeigte sich überzeugt, dass die investierten 2.300 Euro gut angelegt waren. Sie hatte zuvor die Gelegenheit, verschiedene Gruppen persönlich zu besuchen.

Gut, dass wir die Langenargener Festspiele direkt vor Ort haben – und damit eine so wertvolle Möglichkeit, Kinder für Theater zu begeistern. 

Theaterproben der „Großen“: Kampfproben in der Konzertmuschel

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