Gemeindeentwicklung

Langenargen 2040, TOP 4 in der Gemeinderatssitzung

Diese Zeitspanne klingt nach mehr. . .

Die Wüstenrot Haus-und Städtebau GmbH (WHS) wird mit der Erarbeitung eines Gemeindeentwicklungskonzeptes, das aus 8 Modulen mit intensiver Beteiligung der Bürger*innen zu einem Gesamthonorar von insgesamt 62 660,00 € bestehen wird, beauftragt. Es wird einen Zuschuss für das Projekt in Höhe von 31 331, 21 € geben. Das Land  öffnet  den Fördertopf  für das Programm  „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung 2019“ und  ist  beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW angesiedelt. Dieses Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) ist nötig, um weiterhin Fördermittel vom Land zu erhalten. Die einzelnen Module setzen sich folgendermaßen zusammen (Sitzungsvorlage TOP4 18.11.2019, S.3, Foto der Sitzungsvorlage mangels pdf-Datei in einem Ratsinformationssystem, aktualisiert 19.11.2019, 23.46Uhr)

Die Gesamtschau des Projektes, das sich zunächst erst mit dem Themenfeld bauliche Entwicklung und Wohnen beschäftigt, hat dann aber auch zukünftig Themen wie „Soziales und Bildung“ oder „Wirtschaft und Arbeit“ im Blick. Von Wichtigkeit wird die Beteiligung sowohl des Gemeinderates in einer Klausurtagung als auch die Beteiligung der Bürgerschaft sein. Für diejenigen, die dort nicht anwesend sein können, wird die Möglichkeit einer Online-Beteiligung gegeben. Der Beschlussvorschlag unter TOP 4 wurde einstimmig angenommen und um einen weiteren 4. Beschlussvorschlag durch Gemeinderat Peter Kraus (OGL), der das anschließende Monitoring beinhaltet, erweitert. 

Einschätzung: 

Es ist zu hoffen, dass bei diesem neuen Anlauf, eine Vision für LA zu kreieren, nicht unterwegs allen Beteiligten die Puste ausgeht und erarbeitete Konzepte wieder irgendwo in einer Schublade verschwinden. Und hoffentlich finden sich genug interessierte Bürger*innen, die sich beteiligen, wenn es nun endlich die Möglichkeit dazu gibt.

AGORA hat sich heute gefragt, warum die Fa. Wüstenrot den Zuschlag für die Vorstellung des Konzeptes bekommen hat und zum Hörer gegriffen. Bei Wüstenrot erfuhr sie dann, dass die Firma seit Jahren z. B. bei der Sanierung des Münzhof-Areals für die Gemeinde tätig war. Auch die Planung des Spielplatzes einschließlich Toilette im östlichen  Sanierungsgebiet wurde durch Wüstenrot begleitet. Das bedeutet also, wer einmal einen Fuß in der Tür hat, für den bleibt die Tür geöffnet und schreibt auch die Anträge. Die Formulierung der Anträge auf Förderung ist in allen Bereichen heute eine Wissenschaft für sich. Sie müssen präzise sein, sonst gibt’s kein Geld.

Übrigens, dass es am Uhlandplatz eine weitere Toilette gegeben hat, wusste man bei Wüstenrot nicht. War ja auch ein anderer Fördertopf, Tourismus nämlich. Die Dame beim Regierungspräsidium, die den Inhalt dieses Fördertopfes verteilt, wusste wiederum nichts von der bereits beantragten und genehmigten Toilette am Spielplatz. Mit der Dame hatte ich seiner Zeit Kontakt. Das Toilettenthema ist jedoch zur Genüge diskutiert worden! Aber doch ein ernster Hinweis noch: heute ist  Welttoilettentag. Wie  kamen wir jetzt darauf? Ach ja, Fördertöpfe.