Vision und die Rolle der Bürgermeister


ein Lesehinweis eines AGORA-Lesers

Unter der Überschrift „Das kommt auf die Kommunen zu“ äußert sich der Trend- und Zukunftsforscher Mathias Horx zum Jahresbeginn 2020 in KOMMUNAL. unter anderem zu der künftigen Rolle der Bürgermeister wie folgt:

„Bürgermeister haben immer eine überparteiliche Rolle. Und auf der Ebene von Städten und Gemeinden sieht man, dass reine Parteipolitik nicht funktioniert. Auf lokaler Ebene sollte nicht polarisiert werden, das wäre aus meiner Sicht das Ende der Kommunen. Stattdessen ist entscheidend, dass der Bürgermeister eine ergreifende gemeinsame Zukunfts-Vision für seinen Ort entwickelt und diese nach außen kommuniziert. Ohne Vision haben Kommunen keine Zukunftschance. Das zeigt sich insbesondere in den Orten, die von Schrumpfungsprozessen gekennzeichnet sind. Fehlt die Idee von Veränderung, geht der Zusammenhalt verloren und es beginnt ein Erosionsprozess, der nicht mehr zu stoppen ist. Um das zu verhindern, braucht es vor allem visionäre Bürgermeister. In einigen Teilen von Ostdeutschland ist das teilweise schon gelungen. Hier konnte durch großartige Ideen schon so manche Depression gestoppt werden.“

Das kann auf Langenargen übertragen werden. Egal, wer Bürgermeister wird, Krafft oder Münder, beide haben, trotz ihrer jeweiligen, völlig legitimen Wahlunterstützung, eine überparteiliche Rolle einzunehmen. Die Fokussierung auf ein politisches Lager muss der Vergangenheit angehören.

Das vollständige Interview ist lesenswert.

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