Platz an der Sonne


Noliplatz im Gemeinderat

Ein Arbeitskreis zum Noliplatz aus allen Fraktionen hat sich am letzten Montag entschieden, die Ausschreibung zur Noliplatz-Verpachtung zu verschieben. Die jetzige Probepacht soll um ein Jahr verlängert werden. In der Sitzungsvorlage heißt es hier: „[. . . .] Der zweijährige Probebetrieb ist nun beendet und wurde insbesondere durch die Langenargener Bevölkerung sehr gut angenommen. Viele positive Rückmeldungen zeigen, dass es sich hier um einen Platz der Begegnung, guter Gespräche und des gemütlichen Beisammenseins unter den Einheimischen handelt. Aus diesen Gründen war es ausdrücklicher Wunsch der Fraktionen, das Projekt „Noliplatz“ weiterzuentwickeln. Hierzu wurden in den vergangenen Monaten mehrere Sitzungen des Arbeitskreises „Noliplatz“ (bestehend aus jeweils einem Fraktionsmitglied und Vertretern der Verwaltung) durchgeführt und mögliche Konzepte besprochen und entwickelt. Es zeigte sich hierbei mehrheitlich, dass für die Zukunft eine „mobile, optisch ansprechende Lösung“ installiert werden soll, welche über die Wintermonate wieder abgebaut werden kann, um den Platz für die Langenargener Bevölkerung freizuhalten. Die „Hülle“ der Bewirtungseinheit soll dabei aus Gestaltungsgründen von der Gemeinde beschafft/gemietet werden. Der/die Pächter/-in soll die inneren, für den Betrieb notwendigen Beschaffungen, tätigen. Es wird von einer Bewirtungseinheit, einer Personaltoilette und von Kühl-Lagerräumlichkeiten ausgegangen. Wie diese angeordnet werden sollte der Ausschreibung zur Gestaltung vorbehalten sein. [. . . ]“  

In der anschließenden Ausssprache stellte Bürgermeister Münder klar, dass es an dieser exponierten Stelle eine ästhetisch überzeugende Lösung geben müsse. Der Noliplatz sei ein sensibeler Bereich. Der Fraktionsvorsitzende der Offenen Grünen Liste (OGL), Ziebart in der anschließenden Aussprache begrüßte eine Ausschreibung. Er schlug vor, ansässige Architekten mit einzubeziehen. Außerdem forderte er einen Zeitplan. Bürgermeister Münder stimmte ihm zu und verwies darauf, dass ein Zeitplan bis zum nächsten Sommer angedacht und wichtig sei. Gerade mögliche PächterInnnen müssten einen Plan haben, denn das Personal sei das A und O an dieser Stelle. Abstimmung: Ja: 16, befangen: GR Wocher

Einordnung AGORA-LA:

Der Noliplatz ist tatsächlich von Gästen und Einheimischen gut angenommen worden. Ideen für eine Gestaltung für die Zukunft sind jedoch dringend notwendig. Wenn man sich umhört im Ort, so wird Kritik an der äußeren Gestaltung, aber auch an der Preisgestaltung geübt. Auch wird um ein wenig mehr italienischen Einschlag gebeten. Neben diesem fehlenden „Dolce Vita“ wird vor allem die typisch italienische Siebträger-Kaffeemaschine vermisst. Aber auch das ist sicher mit einer Ideensammlung aller Beteiligten für die nächste Ausschreibung zu regeln. 

Die Chronolgie zum Noliplatz hatte AGORA-LA hier beschrieben. Leider sind die dort angegebenen Links nicht mehr zu öffnen, nachdem die Homepage von LA erneuert wurde. Das ist sehr ärgerlich. Auch das Archiv der Kurzberichte geht leider nur noch bis in das Jahr 2020 zurück. Das Archiv Monfortbote fehlt ebenfalls. Es gibt nur noch die Ausgaben des laufenden Jahres hier. AGORA-LA hofft, dass diese Lücken noch geschlossen werden, damit der Blick in die Vergangenheit für Presse und Einwohnerschaft nicht verschlossen bleibt. Manche aktuelle Themen und Problemstellungen sind sonst gerade nach dem Bürgermeisterwechsel kaum zu verstehen.

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