Situation der Geflüchteten


SÜDKURIER mit AGORA-LA

Es freut mich, dass der SÜDKURIER das Thema zum Leben geflüchteter Menschen in unseren Kommunen aufgreift. 

Wie Sie alle als LeserInnen dieses Blogs wissen, war das Bemühen um Öffentlichkeit der Lebensbedingungen Geflüchteter und anderer Menschen in Obdachlosigkeit in unserem direkten Umfeld verantwortlich für den Start von AGORA-LA. Daher habe ich mich auf Nachfrage von Katy Cuko bereit erklärt, ein Interview mit dem SÜDKURIER hier( 1. Artikel, der angeklickt wird, ist frei für Nichtabonnenten) zu machen. Mit seiner überregionalen Reichweite werden so mehr LeserInnen über den oft für uns so fernen Alltag dieser Menschen in unserer Nähe informiert.

Gerade nach dem schrecklichen Vorfall in Kressbronn von vor über einer Woche sollten wir die oft schwierigen Lebensbedingen der Menschen kennen, um ihre Not besser zu verstehen. Deshalb habe ich gerne die Fragen von Katy Cuko beantwortet. Daraus ist dann der auf AGORA-LA verlinkte Artikel im SÜDKURIER entstanden.

Weiterführendes:

Im Mai 2022 hat der Flüchtlingsrat ein Positionspapier zum Thema Integrationsmanagement herausgebracht. Es spricht die Problematik der Stellung des Integrationsmanagements hier an:

„[. . .]

  • Das Integrationsmanagement muss als Form der Sozialen Arbeit anerkannt werden und seine sozialanwaltschaftlichen Tätigkeiten den entsprechen Schutz erfahren
  • Es darf keine Instrumentalisierung des Integrationsmanagements durch Politik oder Verwaltung stattfinden
  • Regeldienste dürfen ihre Arbeit nicht auf Integrationsmanager*innen abwälzen
  • Die Anzahl der zu beratenden Personen pro Integrationsmanager*in muss verringertwerden, damit diese ihrem Auftrag gerecht werden können
  • Eine flächendeckende Beratung aller geflüchteten Personen, die dieser bedürfen, muss gewährleistet werden. Es darf keinen Ausschluss bestimmter Personengruppen geben
  • Fort- und Weiterbildungen müssen im Integrationsmanagement zum Standard werden, um die Qualität der Beratung zu gewährleisten
  • Regelmäßige Feedbackmöglichkeiten von Integrationsmanager*innen und Geflüchteten sollte die Ausgestaltung des Integrationsmanagements einer dauerhaften Überprüfung unterziehen
  • Wenn das Integrationsmanagement zusätzliche Aufgaben erhält, müssen hierfür auch immer zusätzliche personelle Kapazitäten zur Verfügung gestellt werden .“[. . .]

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