Was der SÜDKURIER so schreibt

Bürgerentscheid

Neben den üblichen Berichterstattern am Ort schreibt nun auch wieder der SÜDKURIER zum Bürgerentscheid am 9.Juli 2023 in LA. Überschrift : „Bauen auf der Streuobstwiese? Bürger entscheiden nun erneut” Hier.

Der SÜDKURIER berichtet immer dann aus unserer Region, wenn das überregionale Interesse an dem Thema groß ist.

Katy Cuko legt ihren Schwerpunkt auf die heftig entbrannte Diskussion um den seitens der Gemeinde gestellten Umwandlungsantrag, eine Woche vor der Infoveranstaltung im Münzhof.

 „Noch unverständlicher erscheint Bernd Wahl, einem der drei Vertrauensleute, die Begründung. Demnach seien Wohnbauflächen für die„ ,die Unterbringung von Flüchtlingen und anderen Bevölkerungsgruppen, die sich normal finanzierte Wohnungen nicht mehr leisten können erforderlich‘, heißt es darin. Außerdem sei die ‚teilweise Schaffung von Wohneigentum vorgesehen‘“, schreibt Cuko in ihrem Beitrag.

Es sei „laut Bernd Wahl dem Druck auf die Baulobby im Gemeinderat entsprochen worden“, so weiter unten. Cuko verweist auf das öffentliche Interesse, das bei einem Umwandlungsantrag einer Streuobstwiese in Bauland laut Gesetz gewahrt werden muss. Sie schreibt:„ Freie Wähler und CDU-Fraktion favorisierten Eigenheime. Mit dieser Motivation setzten sie im November 2022 die Aufstellung eines Bebauungsplans im verkürzten Verfahren durch.”

„Pläne für sozialen Wohnungsbau dürften eher im Interesse des Gemeinwohls liegen als Eigenheime. Bei der Infoveranstaltung im Mai stellte CDU-Fraktionschef Rainer Terwart ein Baukonzept ,mit sozialen Aspekten‘ vor,“ liest man beim SÜDKURIER zum Schluss.

Einordnung

Es bleibt verwirrend. Was auf diesem umstrittenen Grund gebaut werden soll, bleibt wenig transparent. Sicher ist nur: Umwandlung erfordert ein öffentliches Interesse. Das ist nun benannt. Mehr Transparenz geht nicht. Jetzt ist die Bürgerschaft gefragt. Es gibt viele, die nur froh sind, wenn diese Abstimmung über die Bühne ist und der Ort sich auf andere wichtige Themen fokussieren kann.

Nur zur Erinnerung: Wir feiern 1250 Jahre Langenargen!

Hoffentlich bleibt die Büchse der Pandora in Zukunft wirklich geschlossen! (Vgl.hier)

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2 Kommentare zu „Was der SÜDKURIER so schreibt

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  1. Leider wird ja seitens der Befürworter einer Bebauung am Mooser Weg von Anfang an viel mit unbewiesenen Verdächtigungen und Behauptungen sowie mit wechselnden Skizzen von Möglichkeiten operiert, gerne auch Machbarkeitsstudie genannt. Ziemlich durchgängig wird eine komplette „Unterkellerung“ durch eine Tiefgarage vorgeschlagen, um auf dem Gelände jeglichen Straßenbau und -verkehr zu vermeiden. Noch nie wurde dazu nach meiner Kenntnis auch nur ein Hauch einer Kostenkalkulation präsentiert. Im Bachtobel Kressbronn wurde mittlerweile eine ähnliche Idee aus Kostengründen verworfen. Wenn man deren Kalkulation von EUR 85.000 je Stellplatz zugrunde legt sowie einen Stellplatzschlüssel von zwei, so entstehen nur dafür Zusatzkosten von mindestens EUR 170.000 je Wohneinheit. Diesen Aspekt bei allem Werben für kostengünstiges bzw. bezahlbares Bauen zu unterschlagen halte ich schlicht für unredlich.

    Weiter stellt sich die Frage, wie so etwas überhaupt funktionieren soll. Dann müsste ja eine Genossenschaft, ein Bauträger oder die Gemeinde (?) das ganze Projekt (vor-) finanzieren. Mit Privatbauherren kann man eine kollektive Tiefgarage wohl kaum stemmen.

    Peter Kraus, Mitglied des Gemeinderats

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