Düsseldorf kann Demo

Sie sind mehr als ein rechter Zahnarzt

Heute hat sich meine Heimatstadt aufgemacht, um ihren Ruf zu verteidigen: Düsseldorf war in der Spitze laut Polizei mit rund 100000 Menschen gegen rechts auf den Beinen, um sich anschließend auf den Rheinwiesen zur Abschlusskundgebung zu treffen.

Hier schreibt die Rheinische Post: „[. . . ] Es überwog die politische Entschiedenheit der sonst eher zurückhaltenden Mitte der Gesellschaft, gepaart mit Gelassenheit und Kreativität. Menschen aller Altersgruppen waren dabei, auch viele Familien mit Kleinkindern zogen durch die Straßen. Letztere hatten nicht nur einmal Schilder am Kinderwagen, auf denen zu lesen stand: „Hier wächst der Widerstand“. Auch hieß es „Braun ist bei uns nur das Altbier“, „Kein Alt für Nazis“ oder „Keine Pizzen für Faschisten“. Unter den Mottos „Lieber solidarisch als solide arisch“ und „Menschenrechte statt rechte Menschen“ wurde der AfD abgesprochen, eine Alternative zu sein. Kay Lorentz vom Kom(m)ödchen hatte ein Plakat angefertigt, auf dem zu lesen war: „Die AfD passt nicht mal in unsere unterste Schublade“. Andere verbanden „Nie wieder 1933“ mit dem Appell, keine rechtsextreme Partei zu wählen – und überhaupt zur Wahl zu gehen.[. . .]“

Auch Mitglieder der Düsseldorf Connection aus der Reaktion VIERNULL sollen dabei sein. Ich bin gespannt auf ihren Bericht!

Hier war auch einiges los:

Demo in Lindau heute, ca. 2000 Menschen (Leserfoto)
Demo Ravensburg heute: 9000 Menschen (Leserfoto )

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