Schwäbische Zeitung
Während der Sommerzeit war wochenlang immer wieder die Kritik über die Schwäbische Zeitung in anderen Medien zu lesen. AGORA-LA hatte hier u.a. darüber berichtet. Nun greift auch die Süddeutsche Zeitung (SZ) das Thema ausführlicher auf. Unter der Überschift „Da blinkt wer nach rechts“ schreibt sie hier:
„Konservativ war die „Schwäbische Zeitung“ schon immer. Dann wollte sie ihren Meinungskorridor verbreitern. Inzwischen, finden Kritiker, entwickle sich das Blatt in eine bedenkliche Richtung [ . . .]“ Sie schreibt über den Rechtsruck der Zeitung und über den Druck, der wohl intern in der Redaktion herrscht.
Nach dem Tod von Chefredakteur Mladek im vergangenen Sommer, so hat die SZ recherchiert, verfolgt die Schwäbische Zeitung weiterhin ihren unter Mladek eingeschlagenen Kurs. Gabriel Kords, Mladeks Nachfolger wird zitiert. Dieser glaubt, dass die Schwäbische Zeitung in den vergangenen Wochen offenbar zum Ziel einer gezielten Kampagne geworden sei, „ausgelöst von einer doch eher überschaubaren Zahl von Akteuren“, so teilt er der SZ mit. Hinzu komme, dass die Schwäbische Zeitung ein sog. „Editorial Board“ betreibe, so liest man in der SZ. Auch werde aus der Tageszeitungsredaktion nun eine interne Content-Agentur.
Kords Stellvertreter ist Jan David Sutthoff. Er war zuvor Chefredakteur bei NIUS . Philippe Debionne sitzt mit am „ Editorial Board“, seit September Chefredakteur des Nordkuriers. Beim Internetradiosender Kontrafunk, den Björn Höcke mal als „eines der großen Erfolgsprojekte der freien Medien“ lobte, so die SZ, sei er auch zu hören. Der FOCUS berichtet hier über diesen Radiosender.
Und dann gibt es noch Armin Petschner-Multari, der als Kolumnist bei der Schwäbischen schreibt. Das schreibt The Pioneer hier über ihn: „Ein Ex-Mitarbeiter der CSU gründet eine konservative Kampagnenagentur. Das Start-up „The Republic“ will dem vermeintlichen linksliberalen Mainstream etwas entgegensetzen und in Social Media mit Videos, Botschaften und Kampagnen für Freiheit und gegen Bevormundung werben [. . . ].“

Das war die Presseschau, die AGORA-LA auf Grundlage des Beitrages aus der Süddeutschen Zeitung verfasst und durch weitere Links ergänzt hat.
Eine Presseschau im Lokalen gibt es bei uns nicht, dafür müsste man die Beiträge mehrerer Zeitungen zu einem bestimmten Thema sammeln. Das ist jedoch bei einem Monopol wie bei der Schwäbischen im Lokalen gar nicht möglich. Es sei denn man nimmt das Amtsblatt „Montforbote“(MOBO) mit seinem redaktionellen Teil noch dazu. Dort finden sich allerdings nur allzu oft dieselben lokalen Beiträge aus der Schwäbischen wieder, zu der der MOBO praktischerweise gehört. Dafür zahlt man dann nochmals. Doppelt gemoppelt hält besser? AGORA-LA reicht es jetzt und hat das Abo der Schwäbischen heute gekündigt!
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